5 Sachen die Sie lieber vor dem Hausbau machen sollten

Endlich die eigenen vier Wände beziehen und nie wieder Miete bezahlen. Außerdem soll das Haus später einmal an das Kind vererbt werden. Das klingt alles vernünftig. Damit der Hausbau ebenso glatt läuft, sollte man vorher ein paar Dinge bedenken.

Nachhaltig und langfristig beim Hausbau planen

Der Traum vom eigenen Haus mit Garten lebt. In den Gedanken sieht man das eigene Haus Tag für Tag nach und nach entstehen. Die Fertigstellung und der Einzug können kaum noch erwartet werden. Das Vorhaben wird aber nicht selten zu einem unangenehmen Abenteuer. Über 70 Prozent aller Hausbauer geben an, die Kosten unterschätzt zu haben. Doch bei diesem Problem alleine bleibt es nicht. Höhere Kosten ist auch die Ursache von Bauverzögerungen.

Wer beim Hausbau unangenehme Überraschungen vermeiden möchte, sollte bei der Planung einige Punkte berücksichtigen. Sie sollen dabei helfen, Probleme zu vermeiden um langfristig Freude am neuen Eigenheim zu haben.



Diese 5 Dinge sollten Sie vor dem Hausbau klären

  1. Heirat – soll man diesen Schritt wagen oder nicht? Diese Frage stellt sich im Hinblick auf eine gemeinsame Zukunft mit Kindern. Wer sich dafür sein eigenes Heim bauen möchte, muss sich auch über die rechtlichen Grundlagen bewusstwerden. Bauen sich frischvermählte Eheleute gemeinsam ihr Haus, steht es ihnen zu gleichen Teilen zu. So macht man Nägel mit Köpfen!
  1. Massiv- oder Fertigteilhaus – immer mehr Bauherren entscheiden sich für das Fertigteilhaus. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, kann sein künftiges Heim vorab in einem Musterhaus betreten. Dazu kann man auch gleich das abgestimmte Heizsystem auswählen. Vielen Bauherren ist es wichtig, ökologisch nachhaltig zu bauen und zu wohnen. Fertighaushersteller wie Fingerhaus führen dazu z. B. staatlich geförderte Passivhäuser und KfW-Effizienzhäuser im Programm.
  1. Welcher Haustyp soll es werden? Ein Einfamilienhaus ist eine Investition für das Leben. Daher ist es wichtig, dass das Heim auch in Zukunft ein gemütliches Zuhause bietet, in dem man gerne wohnt. Um Fehler zu vermeiden, lohnt es sich, für die Planung des Traumhauses ausreichend Zeit einzuplanen. Ist ein Konzept erstellt, kann man es Freunden und Bekannten zeigen. Ihre Meinung kann die eine oder andere positive Veränderung zum Bau des neuen Hauses evtl. beitragen.
  1. Die Finanzierung des Eigenheims nimmt den größten Anteil bei der Planung ein. Mit ihr steht und fällt das Projekt. Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, kann sich auf eine gute Kostenstabilität des Anbieters verlassen. Neben den Kosten für das Fertigteilhaus sind noch die Investitionen für die Anschlüsse von Strom, Gas, Wasser und Kanal zu berücksichtigen. Damit sich keine neuen Preisbaustellen öffnen, sollte man die Gesamtkosten des Bauprojekts im Vorfeld genau abklären.
  1. Ein Besuch bei der Baubehörde lohnt sich. Von der Ausstellung der Baubewilligung bis zu Abnahme des fertigen Gebäudes und der Erteilung der Benutzungsbewilligung, führt der Weg immer wieder zur Baubehörde. Als einen der ersten Schritte des Bauvorhabens sollte man dort einen Termin vereinbaren und sich mit dem zuständigen Beamten der Baubehörde zusammensetzen. Bei dieser Gelegenheit können auch Fragen zum Baugrund wie Grundwasser, Absenkgefahr, Kontaminierungen, usw. gestellt und geklärt werden.




Hausbau: Langfristige Investitionen benötigen eine gute Vorbereitung

Wer ein Haus baut, plant für die Zukunft. Damit unangenehme Überraschungen weitestgehend vermieden werden, müssen einige Punkte für beim Hausbau stimmen. Mit dem guten Gefühl einer umfassenden Vorbereitung und Planung, bereitet die Errichtung des neuen Eigenheims wesentlich mehr Freude. Das gilt für Fertighäuser genauso wie für Massivhäuser und andere Bauvorhaben.

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