Beim Haus Kaufen versteckte Mängel erkennen

Wenn jemand ein Haus oder eine Wohnung verkaufen möchte, dann will er dabei natürlich auch den höchstmöglichen Preis erzielen. Und das führt leider in einigen Fällen dazu, dass gemogelt wird, was das Zeug hält. Deshalb sollte man sich zur Besichtigung unbedingt einen Experten mitnehmen, wenn man ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte.

Doch es gibt einige Anzeichen, auf die man auch selbst achten kann. Ein Alarmsignal sollte es sein, wenn in einem Haus nur einzelne Wände frisch gestrichen worden sind. Sicher könnten sich dort die Kinder der Vorbesitzer mit Malereien „verewigt“ haben, aber viel wahrscheinlicher ist, dass damit Schimmelstellen kaschiert werden sollen. Deshalb ist es wichtig, dass man beim Haus Kaufen und beim Wohnung kaufen auch auf den Geruch achtet, den man dort antrifft. Deshalb macht es Sinn, sich mit dem Makler vor dem Haus zu verabreden. Sollten trotzdem sämtliche Fenster offen stehen, musste er es mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Besichtigung präparieren.

Prekäre Stellen finden sich in den Ecken der Außenwände. Im Erdgeschoss ist es der Übergang vom Fußboden zur Wand und im Obergeschoss der Übergang der Wand zur Decke, die besonders gefährdet sind. Ursache ist, dass oftmals nur eine „Sparisolation“ angebracht wurde, die sich eben nicht, wie im Optimalfall notwendig, über die gesamte Fassadenfläche zieht. Deshalb sollte man auch die Fassade sehr genau in Augenschein nehmen, wenn man sich ein Haus kaufen möchte. Der Blick in den Keller ist bei der Besichtigung ebenfalls unverzichtbar, denn hier bekommt man wertvolle Hinweise darauf, ob die Horizontalsperre intakt oder reparaturbedürftig ist. Hinweise auf Defekte geben hier sowohl schwarze schmierige als auch weiße kristalline Anlagerungen.



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