Die ersten Schritte zu meiner neuen Inneneinrichtung – 4 Tipps für mehr Wohnqualität

Wenn ein Raum neu eingerichtet werden soll, sind zahlreiche Entscheidungen zu treffen. Nicht nur ein farbliches Konzept sollte festgelegt werden, um einen harmonischen Gesamteindruck zu erzielen. Auch Material, Herkunft und Verarbeitung von Möbeln sowie Accessoires spielen eine Rolle. Nicht zu vergessen der kritische Blick auf Einrichtungsgegenstände hinsichtlich eventuell enthaltenen Wohngiften. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie sowohl bei der Kaufentscheidung als auch beim Einrichten achten sollten.

  1. Wohngifte meiden

Wenn Sie eine neue Inneneinrichtung anstreben und im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahmen altes Interieur entsorgen, macht es Sinn auf eine Optimierung der Wohnqualität wert zu legen. Wohngifte in Form von Formaldehyd, Weichmachern oder anderen Schadstoffen lauern leider bis heute in zahlreichen Produkten. Neben Möbeln sind sie in Farben, Lacken, Böden und vielem mehr vertreten. Allergien, Asthma und diverse andere Beschwerden können davon ausgelöst werden. Anhand von Optik, Preis oder Verarbeitung können Sie mit bloßem Auge nicht erkennen, ob Giftstoffe in Möbelstücken oder Wohnaccessoires enthalten sind.

Stattdessen sollten Sie sich an seriösen Gütesiegeln wie „Der Blaue Engel“, „LGA-schadstoffgeprüft“, das „Goldene M“ oder „natureplus“ orientieren. Sie informieren Verbraucher über schadstofffreie beziehungsweise schadstoffarme Angebote und kennzeichnen besonders wohngesunde Alternativen. Viele Hersteller reagieren bereits auf die erhöhte Nachfrage nach ökologisch sinnvollen Produkten und haben ihr Sortiment entsprechend angepasst. In vielen Einrichtungshäusern wie beispielsweise Knutzen mit Sitz in Norddeutschland, einem Unternehmen, das auch online unter https://www.knutzen.de/ präsent ist, wurde das Angebot um nachhaltige Waren ergänzt, welche zum einen die Umwelt entlasten und zum anderen gesundheitlichen Beschwerden vorbeugen. Das Spektrum der Alternativen reicht vom natürlichen Lehm-Streichputz über schadstofffreie Korkböden bis hin zum Möbelwachs mit 100 Prozent natürlichen Bestandteilen.

  1. Naturmaterialien bevorzugen

home-984399_1920Bei Holzmöbeln ist es ratsam nicht nur zu schadstofffreien Exemplaren zu greifen, sondern gleichzeitig die Herkunft der Hölzer zu kontrollieren. Im Idealfall stammen sie aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft und heimischem Anbau. Das schont natürliche Wälder und damit den Lebensraum einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Darüber hinaus ist der Bezug von Holz aus der Region mit Blick auf die Umweltbelastung durch lange Transporte sinnvoll. Ob ein Möbelstück aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, erkennen Sie anhand des Siegels des Forest Stewardship Councils (FSC), einer internationalen Non-Profit-Organisation.

Natürliche Materialien wie Holz oder Kork fördern ein gesundes Raumklima und tragen positiv zu einer einladenden Atmosphäre bei. Wer sich bei Fußböden, Wandgestaltung und Mobiliar bereits für schadstofffreie Produkte entscheidet, hat schon viel richtig gemacht. Zu einem gesunden Raumklima gehören jedoch auch Textilien und Accessoires, weshalb es unverzichtbar ist auch in diesem Bereich ökologisch sinnvolle Ausführungen zu bevorzugen. Nur so lässt sich ein wohngesundes Konzept realisieren. Natürliche Bestandteile wie Baumwolle, Leinen und Flachs eignen sich ideal. Beim Kauf sollten Sie sich gleichermaßen sorgfältig mit den Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren auseinandersetzen. Die Bezeichnungen „Bio“, furniture-998265_1280„Natur“ oder „Öko“ sind keine Garantie für hochwertige Artikel. Verlassen Sie sich stattdessen auf die bereits genannten Zertifikate.

  1. Stilrichtung bestimmen

Um Räume sinnvoll einzurichten, ist es hilfreich sich vorab Gedanken über ein harmonisches Konzept zu machen. Bekannte Stilrichtungen können dabei als Orientierung dienen und das Zusammenstellen des Interieurs erleichtern. Nachfolgend finden Sie eine Liste mit einigen der gängigsten Stilrichtungen:

  • Shabby Chic: Eine charmante Mischung aus alten, kuriosen und neuen Dingen.

  • Vintage: Stil mit gewolltem Flohmarktcharme. Gebrauchsspuren sind willkommen.

  • Landhaus: Idyllischer, romantischer und gemütlicher Landhauscharme.

  • Skandinavisch: Schlichter, funktionaler und freundlicher Stil, von klaren Linien geprägt.

  • Maritim: Mix aus natürlichen Materialien. Erinnert an die Küste und lädt zum Entspannen ein.

  • Kolonial: Schwere, dunkle Möbel sind tonangebend. Stil mit opulentem und prunkvollem Charakter.

  • Minimalistisch: Reduzierte Einrichtung, auf das Wesentliche beschränkt. Schlicht, klar und aufgeräumt.

  • Mediterran: Fliesen, Terrakotta, warme Farben, Rattanmöbel und Mittelmeer-Flair sind typische Merkmale.

Natürlich müssen Sie sich keinen vorgegebenen Stil auferlegen. Auch individuelle Mixturen aus mehreren Richtungen sind denkbar. Vorteilhaft in Hinblick auf eine harmonisch wirkende Optik ist allerdings, dass Sie Ihrem Geschmack treu bleiben. Auf der Internetseite http://www.everyday-feng-shui.de/ finden Sie weitere Anregungen zu Einrichtungsstilen, die Ihnen bei der Gestaltung behilflich sein können.

  1. Farben auswählen und clever einsetzen

environment-1215814_1280Jede Farbe hat eine eigene Wirkung. Wenn Sie sich diese clever zunutze machen, profitieren Sie von den vorteilhaften Auswirkungen auf die Stimmung. Während Rot beispielsweise anregt, beruhigt die Farbe Blau und sorgt für Ruhe und Harmonie. Orange dagegen regt den Appetit an und wäre beispielsweise für Wohn- und Essbereich optimal. Wer sich farblich nicht binden möchte, wählt bei Wandfarbe und Fußboden neutrale Töne wie Braun, Creme oder Weiß. Akzente lassen sich mit farbigen Wohnaccessoires wie Gardinen, Teppichen und Kissen flexibel setzen. Im Onlinemagazin unter http://www.livingathome.de/ finden Sie weiterführende Tipps und Tricks rund um das Thema Farben in Wohnräumen, um Ihrem Zuhause die perfekte Dynamik zu verleihen.

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