Ein Haus kaufen, auch für die Nachkommen

Es gibt einige Länder, in denen das Mehrgenerationenhaus die beliebteste aller Wohnformen ist. Auch in Deutschland zeichnet sich ein Trend ab, der dahin führt, dass viele Interessenten für die Großfamilie ein Haus kaufen möchten. Damit lassen sie die Kosten einer Finanzierung auch auf mehrere Schultern verteilen und werden für niemanden zu einer untragbaren Belastung.

Die Vorteile des Zusammenlebens von mehreren Generationen einer Familie liegen klar auf der Hand. Für die Kids braucht man keinen Platz in einer Kita, weil sie von den Großeltern betreut werden können. Auch kann sich der berentete Opa um den Garten kümmern, so dass die im Berufsleben befindliche Generation entlastet wird und mehr Freizeit für die Kinder oder die Hobbys hat. Umgekehrt können die jüngeren Bewohner den Älteren bei den Dingen unter die Arme greifen, die sie selbst auf Grund körperlicher Beeinträchtigungen nicht mehr erledigen können.

Doch das Zusammenleben der Großfamilie nach dem Haus Kaufen kann auch durchaus Probleme durch unterschiedliche Auffassungen mit sich bringen. Besonders oft ist das Wechselspiel von Ruhezeiten und aktiven Zeiten davon betroffen. Wer für mehrere Generationen ein Haus mieten oder kaufen möchte, sollte deshalb darauf achten, dass für jede Generation ein eigener Rückzugsbereich geschaffen werden kann.

Häufig wird das durch eine Zuordnung der Etagen erreicht, wobei die Jüngsten im Untergeschoss und die Großeltern im Dachgeschoss untergebracht werden. Diese Aufteilung kommt auch dem vorhandenen Bedarf an Platz am besten entgegen. Allerdings sollte man den Zugang zum Obergeschoss und die dort befindlichen Wohnräume selbst von vornherein barrierefrei bauen und ausstatten, so dass kein späterer Umzug innerhalb des Hauses durch schwindende körperliche Fähigkeiten notwendig wird.



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