Eine Immobilie mithilfe eines Maklers in Brandenburg verkaufen

Der Wohnungsbau im Land Brandenburg boomt. Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (PDF; 126 KB) haben die Bauaufsichtsbehörden des Landes Brandenburg im vergangenen Jahr fast 12.000 Wohnungen genehmigt. Dies entspricht einem Plus von 20 Prozent gegenüber 2013.

Das Bundesland Brandenburg verbucht seit geraumer Zeit eine höhere Nachfrage nach Eigentumswohnungen. So sank die Leerstandsquote von Wohnungen von 5,8 Prozent im Jahr 2009 um insgesamt 0,7 Prozentpunkte im Jahr 2013 (Quelle:
empirica; CBRE Group).

Die Nachfrage nach neuen Wohnungen ist insbesondere in der Nähe der Landesgrenze zu Berlin zu beobachten. 2012 beispielsweise zogen mehr als 10.000 Menschen nach Potsdam. Laut dem Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) sieht es aber nicht überall so gut aus: Im Süden Brandenburgs gibt es zahlreiche Immobilien, die nicht vermietet sind, da die Nachfrage hier schwächer ist.

In Berlin arbeiten, in Brandenburg wohnen

Immer mehr Berliner sind aus diversen Gründen zum Berufspendeln gezwungen. Viele von ihnen ziehen ins Nachbarbundesland Brandenburg. Laut dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (PDF; 23 KB) fährt ein Fünftel aller Arbeitnehmer jeden Tag von Brandenburg nach Berlin. Im Vergleich zu anderen Metropolen ist der Anteil relativ gering. In Köln beträgt der Pendleranteil 48 und in München 77,5 Prozent. Dass er in Berlin so gering ist, hängt mit den vergleichsweise niedrigen Mieten zusammen.

Doch die Zukunft könnte bald anders aussehen: Berlin wächst und davon möchte das Bundesland Brandenburg profitieren. Auch der Anteil der Pendler wächst, auch wenn nur langsam. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) pendeln 3,5 Prozent Berufstätige mehr von Brandenburg nach Berlin als im Jahr zuvor.

Das attraktivere Arbeitsumfeld bedeutet, dass sich Gemeinden wie Teltow, Falkensee, Bernau sowie Groß-Glienicke flächenmäßig ausdehnen. Dies bestätigt auch Steffen Streu vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL): Die Einwohnerzahlen berlinnaher Gemeinden in Brandenburg stiegen in den letzten 25 Jahren von ehemals 630.000 auf nun 940.000 Einwohner.

Eine Immobilie in diesem schwierigen Markt verkaufen

Dieser sich verändernde Markt ist für Menschen, die ihre Immobilien verkaufen möchten, nicht ohne Probleme. Eine steigende Nachfrage bedeutet grundsätzlich, dass der Verkaufswert der Immobilie höher ausfallen könnte. Wie hoch genau, ist für Laien kaum festzulegen. Auf der anderen Seite gibt es Immobilienverkäufer, deren Haus sich nicht in einem dieser Gebiete mit einer hohen Nachfrage befindet. Beide Situationen sind einen Fall für professionelle Immobilienmakler wie immobra, die in Brandenburg ansässig sind und dank ihrer langjährigen Erfahrung den Markt bestens kennen.

Wer dagegen privat verkauft, der muss…

  • sich über das Immobilienrecht informieren
  • Grundwissen im Bereich Baurecht besitzen
  • Anzeigen für den Immobilienverkauf schalten
  • hochwertige Bilder erstellen
  • den Marktwert selbst bestimmen

Insbesondere der letzte Punkt ist ein großes Problem. Laien können sich nur an den Verkaufswerten anderer Immobilien orientieren. Anhand dieser lässt sich ein Preis jedoch nur schwer festlegen. Jedes Haus hat seine eigenen Vorzüge und Schwachstellen – und sie alle beeinflussen den Preis.

Wer sich hingegen für einen Makler entscheidet, erhält folgende Vorteile:

  • er stellt alle für den Verkauf relevanten Informationen zusammen
  • er erstellt ein hochwertiges Exposé und einen Marketingplan
  • die Immobilie wird zum bestmöglichen Preis veräußert

Viele Menschen scheinen sich gegen Immobilienmakler zu entscheiden, weil diese natürlich eine Gebühr für ihre Arbeit verlangen. Dabei sollten sie wissen, dass es das größte Interesse des Maklers ist, den bestmöglichen Verkaufspreis zu erhalten, da dann auch seine Provision höher ausfällt. Durch diese Tatsache kann sich wiederum die Investition für den Makler lohnen.

Einen seriösen Makler auswählen

Um den bestmöglichen Preis für seine Immobilie zu erzielen, müssen Immobilienverkäufer einen seriösen Makler finden. Dabei sollten sie wissen, dass Makler grundsätzlich für eine eventuelle Falschberatung sowie falsche Angaben des Verkäufers haften. Auf der anderen Seite können aber auch Verkäufer haftbar gemacht werden, wenn ihr Makler falsche Angaben macht. Wenn der Maklerauftrag auf Maklerdienste beschränkt ist, haften Verkäufer grundsätzlich nicht. Kommen jedoch Haupt- oder Nebenpflichten hinzu, die der Verkäufer an den Makler übertragen hat, kann er dafür haftbar gemacht werden (Az.: 13 U 148/10).

Verkäufer sind somit beraten, bei der Suche eines Maklers auf Referenzen zu achten und darüber hinaus seine Arbeit stets zu kontrollieren. Wichtig ist, dass zwischen beiden Parteien immer eine freundliche Kommunikation stattfindet, um eventuelle Ungewissheiten zu klären. Weiterhin sollten Verkäufer jedes Problem, dass das Haus besitzt und über das sie bescheid wissen, dem Makler mitteilen. Dieser wird es dann auf seine Korrektheit prüfen und, falls nötig, einem Käufer mitteilen.