Eine Wohnung mieten zu guten Konditionen

Das deutsche Recht kennt bei der Bildung der Mietpreise verschiedene Möglichkeiten. Am weitesten verbreitet ist die Variante, dass der Vermieter ein Exposé anbietet, in dem konkrete Preise angegeben sind. Danach kann sich der Interessent entscheiden, ob der die Wohnung mieten möchte oder nicht. Beim klassischen BGB-Mietvertrag gilt die Miete auf unbestimmte Zeit vereinbart. Sie kann sich beispielsweise durch eine Modernisierungszulage ändern, wenn der Mieter nach der vorgeschriebenen zweimonatigen Ankündigung nicht von seinem sich daraus ergebenden Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht hat. Üblicherweise wird die Miete nach Monaten berechnet. Bei teilmöblierten oder voll möblierten Objekten können abweichende Zeiträume vereinbart werden.

Eine Besonderheit beim Wohnung Mieten stellt der Staffelmietvertrag dar. Hier werden über einen gewissen Zeitraum hinweg planmäßig steigende Mieten vereinbart. Er ist in der Regel als Zeitmietvertrag mit einer Mindestdauer ausgelegt. Vorzeitig ausziehen kann man hier nur dann, wenn der Vermieter zustimmt und/oder man einen geeigneten Nachmieter vorschlagen kann.

Möchte man für gewerbliche Zecke ein Haus mieten, könnte man auch mit dem Begriff Indexmiete konfrontiert werden. Das bedeutet, dass die fällige Miete von der Höhe her an bestimmte Faktoren gebunden ist. Möglich wäre eine Koppelung an die allgemeinen Werte der Inflation. Aber auch eine Bindung an den Umsatz des Mieters wäre denkbar. Üblich ist die Umsatzbindung zum Beispiel in der Gastronomie bei Objekten, bei denen es sehr starke saisonale Umsatzschwankungen gibt. Wissen muss man, dass von diesen Indexmieten die Vorauszahlungen der Betriebskosten grundsätzlich nicht mit betroffen sind. Sie müssen in voller Höhe weiter gezahlt werden, es sei denn, eine Klausel im individuellen Mietvertrag sagt etwas anderes aus.



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