Elektroheizung und Infrarotheizung: Alternativen fürs Bad?

Im Badezimmer zu frieren – das ist ein absolutes Unding! Wenn die alten Heizkörper den Geist aufgeben oder heutigen Ansprüchen nicht mehr genügen, ist eine Modernisierung fällig. Die kann unterschiedlich ausfallen: vom Austausch des Heizkörpers gegen einen neuen über die Installation einer Elektroheizung oder Infrarotheizung bis hin zum Einbau einer Wand- oder Fußbodenheizung. Wir werfen einen Blick auf die Vor- und Nachteile von Elektroheizungen und Infrarotheizungen.

Elektroheizung: Auf den Stromverbrauch achten!

Auch wenn eine Zentralheizung vorhanden ist, nutzen viele Mieter und Hausbesitzer Elektroheizkörper im Bad – entweder als zusätzliche oder als alleinige Heizung. Dabei ist zu bedenken, dass das Bad in der Regel nur für eine kurze Zeit am Tag genutzt wird und eine durchgehende Beheizung demzufolge unnötig ist. Wer sein Bad nur dann aufheizen will, wenn er es nutzt, benötigt eine entsprechend leistungsfähige Elektroheizung. Das wiederum führt zu einem relativ hohen Stromverbrauch – die klassischen Elektroheizkörper sind nicht als Stromsparer bekannt.



Wirtschaftliche Alternative Infrarotheizung

Als Alternative lassen sich Infrarotheizungen in Betracht ziehen. Diese Strahlungsheizungen gelten als leistungsfähig, ihre Aufheizdauer von nur wenigen Minuten macht sie wirtschaftlich. Im Badezimmer lassen sie sich beispielsweise als Spiegelheizung installieren – so wird einerseits das Bad von einem zentralen Ort aus gleichmäßig erwärmt und andererseits beschlägt der Spiegel nicht mehr so stark. Überhaupt fallen viele Infrarotheizkörper kaum als Heizungen auf und sind platzsparend – wie eine Spiegelheizung oder eine Infrarotheizung mit unauffälligen weißen Aluminiumpaneelen an der Decke.

Strahlungsheizungen wie die Infrarotheizung erwärmen die im Raum vorhandenen Objekte inklusive des menschlichen Körpers – und nicht wie herkömmliche Heizungen die Luft. Das bedeutet, dass für ein angenehmes Wärmegefühl deutlich weniger geheizt werden muss. Selbst bei einem ausgekühlten Badezimmer ist in den meisten Fällen eine Aufheizzeit von fünf bis zehn Minuten ausreichend. Weiterer Vorteil: Die Installation ist simpel – die Heizung kommt einfach an die Steckdose. Mehr zum Thema Infrarotheizung erfahren Sie hier.




Da das Badezimmer meist nur kurzzeitig beheizt werden muss, können Elektroheizungen durchaus eine Alternative zur Zentralheizung darstellen. Dabei ist aber immer der Stromverbrauch zu beachten, viele Geräte entpuppen sich schnell als echte Stromfresser. Wirtschaftlicher sind Infrarotheizungen, die mit Aufheizzeiten und weniger Stromverbrauch punkten.

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