Haus mieten – Was ist dem Mieter erlaubt?

Wer sich kein Eigenheim kaufen, sondern ein Haus mieten möchte, der sollte sich auch damit beschäftigen, was er dann am und im Haus machen darf und was nicht. Eine ganze Reihe von Aktionen ist genehmigungspflichtig. Und das fängt bereits bei der Untervermietung an. Hat man ein Zimmer übrig und möchte es beispielsweise an Studenten vermieten, benötigt man dazu die Zustimmung des Vermieters. Außerdem muss die Laufzeit des Untermietvertrags beim Haus Mieten an den Hauptmietvertrag gekoppelt werden.

Für einige Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen benötigt man beim Haus Mieten und beim Wohnung Mieten ebenfalls die Zustimmung des Eigentümers. Grob gesagt benötigt man für alle Maßnahmen die Genehmigung, die sich nicht wieder mit kleinem Aufwand spurlos rückgängig machen lassen. Typisches Beispiel dafür sind die Fliesen in Bad und Küche. Hier wird meistens eine Klausel in die Genehmigung aufgenommen, nach der der Mieter bei Auszug zu einem Rückbau verpflichtet werden kann.

Solche genehmigungspflichtigen Maßnahmen können auch im Garten anfallen, wenn man ein Haus mieten möchte. Zu den klassischen Fällen gehören die Errichtung von zusätzlichen Mauern oder das Pflastern von Hof und Terrasse. Für den Anbau von Kassettenmarkisen benötigt man üblicherweise ebenfalls die Zustimmung des Eigentümers, da dabei in der Regel für die Aufhängungen Bohrungen in die Fassade vorgenommen werden müssen.

Möchte man sich einen Carport bauen, benötigt man nicht nur das Einverständnis des Vermieters, sondern in dem Fall ist ggf. zusätzlich durch den Eigentümer das Einholen einer Baugenehmigung erforderlich. Eine Ausnahme stellen hier die mobilen Varianten in Zeltform dar, mit denen man sich auch bei einer nicht erteilten Genehmigung behelfen kann.

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