Kapitalanlagen – am Anfang steht der Vergleich

Unabhängig davon, ob ein Anleger in Aktien oder eine Immobilie investieren möchte, am Anfang steht der Vergleich. Dieser ist, zugegebener Maßen, bei Immobilien deutlich aufwendiger. Zunächst steht die Entscheidung an, welcher Immobilientyp am lukrativsten ist.

Denkmalschutz, Zweizimmerappartement oder Pflegeimmobilie?

Kapitalanlage ImmobilieEine Kapitalanlage soll die größtmögliche Rendite bieten. Bei Immobilien spielen dabei zwei Faktoren eine Rolle. Zum einen die Höhe der Miete, zum anderen die Steuervorteile. Unstrittig ist, dass diese bei denkmalgeschützten Immobilien am höchsten ausfallen. Auf der anderen Seite bringen spätere Sanierungen aber auch massive Einschränkungen durch die Denkmalschutzbehörde mit sich. Der Trend in Deutschland zu Singlehaushalten ist ungebrochen. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach 60 bis 70 Quadratmeter-Appartements in Ballungsgebieten. Diese erzielen, in Relation zum Kaufpreis auch den höchsten Mietertrag. Eine Bestandsimmobilie bietet gegenüber einem Neubau den Vorteil, dass die Mieterstruktur bereits ersichtlich ist, und Erwerber bei einer zu heterogenen Nutzergemeinschaft eher ein anderes Objekt in Betracht ziehen können. Ebenso wie die Zahl der Singlehaushalte steigt, steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Der Markt für Pflegeimmobilien boomt. Der Vorteil liegt hier darin, dass die Nachfrage steigt und die Mietverträge in der Regel mit dem Betreiber der Wohnanlage auf 10 oder 20 Jahre geschlossen werden. Nach der Entscheidung, in welche Form von Immobilieneigentum investiert werden soll, beginnt nun die Suche nach dem entsprechenden Objekt.

Bei Aktien oder Derivaten fällt die Wahl leichter

Wer dagegen in Wertpapiere oder Derivate wie den FX-Handel investieren möchte, hat in der Regel eine weniger knifflige Auswahl vor sich. Aber auch bei dieser Anlageform gibt es Rahmenbedingungen zu beachten, schließlich steht hier ebenfalls die Nettorendite im Vordergrund. Diese berücksichtigt neben der Steuer auch die Kosten, die mit den Transaktionen einhergehen. Die Wahl der richtigen Bank oder des richtigen Brokers trägt entscheidend zu einem rentierlichen Investment bei. Auf der Webseite www.depotvergleich.com finden sich die besten Broker in einer Übersicht, die neben dem Handelsangebot auch die Kosten gegenüberstellt. Zugegeben, der Auswahlprozess fällt deutlich leichter, auf der anderen Seite werden beim Forexhandel auch nicht die Summen bewegt, wie bei dem Kauf einer Immobilie. Wer mit dem Broker unzufrieden ist, löst das Konto wieder auf, und eröffnet bei einem anderen Dienstleister ein neues. Wer mit seiner Immobilie unzufrieden ist, kann diese nur schwer kurzfristig, und auch nicht ohne Kosten weiterveräußern.