Makler – manchmal ein Muss

Immobilienkäufer haben sich in der Vergangenheit immer wieder geärgert, dass zu den Erwerbsnebenkosten durch Finanzamt und Notar häufig auch noch die Courtage für den Makler hinzukam. In den meisten Bundesländern muss diese Provision vom Käufer getragen werden und beträgt in der Spitze bis zu 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer. Nun ist es allerdings so, dass bei einem Immobilienerwerb nicht zwangsläufig ein Makler eingeschaltet werden muss. Anders verhält es sich bei Geschäften, die an einer Börse abgewickelt werden. Unabhängig davon, ob es sich um Wertpapiere oder Devisen handelt, als privater Anleger kann man nicht direkt an der Börse handeln, sondern muss einen zugelassenen Makler dazwischen schalten. Während man sich bei Wertpapieren die Bank, aber nicht den Broker aussuchen kann, besteht beim Devisen- oder Forexhandel für die Investoren die Qual der Wahl.

Anzahl der Forexbroker fast schon unübersichtlich

Anleger, die künftig mit Devisen handeln möchten, benötigen einen Broker. Der Devisenhandel im Internet wird durch spezialisierte Anbieter ermöglicht, die sich allerdings in vielen Faktoren unterscheiden. Für den Laien ist es ein Ding der Unmöglichkeit, jeden Broker mit dem anderen zu vergleichen. Die Nutzung eines Vergleichsportals, beispielsweise auf der Webseite BrokerVergleich, stellt sich als beste Lösung dar. Die Unterschiede bei der Anzahl der handelbaren Währungspaare oder der Spreads, der Maklerkommission, werden hier auf einen Blick gegenübergestellt. Während bei Immobilienmaklern die Courtage in der maximalen Höhe in dem jeweiligen Bundesland gesetzlich geregelt ist, unterscheiden sich die Courtagen der FX-Broker deutlich, ohne dass sie einer gesetzlichen Regelung unterliegen. Neben den Spreads gilt bei der Brokerauswahl ein weiteres Augenmerk dem Hebel. Dieser besagt, wie viel Kapital für einen Trade tatsächlich eingesetzt werden muss. Natürlich ist es reizvoll, mit möglichst wenig eigenem Geld Profite zu erwirtschaften. Je höher der Hebel vom Broker festgesetzt wird, um so niedriger ist im Umkehrschluss der Eigeneinsatz. Neben den sogenannten harten Fakten spielen bei der Brokerauswahl aber auch andere, nicht quantitativ feststellbare Faktoren eine Rolle. Dazu gehört die Qualität der Ausbildung für Neueinsteiger und Weiterbildung für erfahrene Händler. Dem Service kommt ein ganz besonderes Gewicht zu, Fragen tauchen immer wieder einmal auf. Zu guter Letzt sollte auch ein kostenloses Demokonto zur Verfügung gestellt werden, denn Übung macht den Meister. Der Forexhandel ohne Broker funktioniert nicht. Entscheidend ist also, dass die Anleger den richtigen Anbieter wählen.