Mietervereine ziehen Bilanz für 2009

Die Deutschen Mietervereine haben für das Jahr 2009 Bilanz gezogen, genauer gesagt eine positive. Die Anzahl der Mitglieder hat sich in fast allen Ortsgruppen des Deutschen Mieterbunds erhöht. So lag sie beispielsweise im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern bei 17.500 Mitgliedern.

Auch die Anzahl der Beratungen der Mitglieder hat sich laut eigenen Aussagen deutlich erhöht: Insgesamt 27.000 Rechtsberatungen wurden vorgenommen, davon 20.000 persönlich und 7.000 telefonisch. Wieder einmal waren die bevorzugt behandelten Themen Fragen rund um die Betriebskostenabrechnungen der Mietwohnung, sowie Mängel an Wohnungen und damit verbundene Mietminderungen. Alleine 60 Prozent der Beratungen fanden zu den Nebenkostenabrechnungen statt, bei denen zahlreiche Fehler gefunden und Nachzahlungsansprüche der Vermieter korrigiert werden konnten. Im Land Mecklenburg-Vorpommern beschäftigten auch die Fragen nach den Rauchwarnmeldern den Mieterbund sehr stark.

Der Gesetzgeber hatte vorgesehen, dass bis Jahresende 2009 alle Wohnungen des Landes mit einem Rauchmelder ausgestattet werden sollten. Dabei hieß es, dass der Besitzer der Wohnung dafür verantwortlich sei. Diese Regelung sorgte bei Mietern und Vermietern gleichermaßen für Unsicherheit. Denn Besitz und Eigentum sind in Deutschland nun einmal nicht dasselbe. Weitere Beratungsleistungen erbrachte der Mieterbund zu allgemeinen Mietrechtsfragen, zu den Themen Kautionen für Wohnungen, die richtige Art der Wohnungskündigung und Mieterhöhungen nach Modernisierungen. Außerdem waren die Schönheitsreparaturen auch im Jahr 2009 wieder ein wichtiges Thema bei den Beratungen.

Autor: Intoh Marketing GmbH

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