Offene Immobilienfonds – der Markt hat sich konsolidiert

Die große Unruhe, die auf dem Markt für offene Immobilienfonds herrschte, ist vorbei. Es begann im Jahr 2005, als die Deutsche Bank-Tochter DB Real Estate Wertberichtigungen an den Immobilien ihres Flagschiffs Grundbesitz Invest vornehmen musste. Die Folge war, dass der Fonds zeitweise vom Handel ausgesetzt werden musste, da Anleger in großen Zahlen ihre Anteile zurückgeben wollten. Dies führte zu Problemen bei den Bargeldreserven des Fonds. Betroffen war aber nicht nur die Deutsche Bank. Zahlreiche andere Fonds gerieten ebenfalls in Schieflage, mussten Wertberichtigungen vornehmen und waren nicht mehr in der Lage, Anteilsscheine zurückzukaufen. Die Folge war, dass einige der Kapitalanlagegesellschaften ihre Fonds schließen mussten. Diese turbulenten Zeiten sind aber offensichtlich vorbei, auch wenn einige Fonds immer noch nicht wieder zum Handel freigegeben wurden, respektive es fraglich ist, ob sie nicht doch abgewickelt werden.

Bundesregierung hat eingegriffen

Offene Immobilienfonds wurden gerne als Betongold bezeichnet. Sie waren wertstabil und bescherten den Anteilseigentümern kontinuierlich attraktive Gewinne. Mit dem Platzen der Immobilienblase gehörte dies erst einmal der Vergangenheit an. Offene Immobilienfonds als Anlageklasse aufzulösen, wäre aber keine Lösung. Nach wie vor bieten solide Fonds für konservative Anleger eine echte Alternative zu Sparbüchern und Tagesgeldern. Einige gesetzliche Auflagen sollen jetzt dafür sorgen, dass es nicht wieder zu Massenverkäufen der Anteile kommt. Ab dem Sommer 2013 gilt für einen Fondsanteil eine Mindesthaltedauer von 24 Monaten. Der Verkauf muss zwölf Monate vorher angekündigt werden. Anteile, die vor dem 1. Januar 2013 erworben wurden, können gilt ein Freibetrag von 30.000 Euro pro Kalenderhalbjahr, eine Mindesthaltedauer entfällt. Anteile, deren Kauf zwischen dem 1. Januar und dem 22. Juli 2013 erfolgte, können in der Höhe von 30.000 Euro im Halbjahr verkauft werden, darüber hinausgehende Anteilsverkäufe unterliegen den Sperr- und Ankündigungsfristen.

Positive Signale für Anleger

Die genannten gesetzlichen Auflagen bieten für Anleger eine gewisse Sicherheit. Die Kapitalanlagegesellschaften werden nicht mehr mit unerwarteten Verkäufen überfallen, das Aussetzen vom Handel wird damit vermieden. Andere Anlageklassen bieten zwar höhere Renditen, bergen aber per se auch höhere Risiken. Wer sich nicht nur mit konservativen Anlagen beschäftigen möchte, sondern beispielsweise einmal den Devisenhandel testen möchte, findet auf der Seite Devisenhandeln.org alle wichtigen Informationen rund um den Handel und die Broker. Im Gegensatz zu Immobilienfonds bieten hier kostenlose Demokonten die Möglichkeit, diese Anlagevariante erst einmal zu testen.