Reihenhaus versus frei stehendes Einfamilienhaus

Wenn man sich ein Haus kaufen möchte, dann müssen einige Entscheidungen getroffen werden. Das beginnt natürlich beim Standort, der alles bieten sollte, was man für das tägliche Leben benötigt. Dazu gehören Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Arztpraxen genauso wie eine gute Anbindung an das Fernstraßennetz und den ÖPNV. Aber auch hinsichtlich des Baustils hat man beim Haus Kaufen reichlich Auswahl.

Wer ein Haus mieten oder kaufen will, das als Reihenhaus ausgelegt ist, der hat zuerst einmal den Vorteil, dass er weniger Aufwand bei der Durchführung der Anliegerpflichten zu erbringen hat. Dass die Grundstücksgrenze hier kleiner als beim frei stehenden Einfamilienhaus ist, hat auch den Vorteil, dass man bei eventuellen Arbeiten an Gehweg und Straße nicht mit so hohen Kosten aus der möglichen Umlage belastet wird. Die Zahllast bei der Grundsteuer wird beim Reihenhaus ebenfalls niedriger, weil die Grundstücke deutlich kleiner als beim frei stehenden Eigenheim sind.

Doch das Reihenhaus hat gegenüber dem frei stehenden Haus einen entscheidenden Nachteil. Man hockt dem Nachbarn „auf der Pelle“. Hier sind die gleichen Rücksichten zu nehmen, wie sie notwendig sind, wenn man sich in einem Mehrfamilienhaus eine Wohnung mieten will. Beim Reihenhaus werden üblicherweise zwei Wände, beim Reihenendhaus zumindest eine Seitenwand, geteilt. Diese Wände sollten möglichst einen guten Schallschutz mitbringen.

Im Garten und auf der Terrasse kann man sich mit Hecken oder mit Sichtschutzzäunen behelfen, was bei einem frei stehenden Eigenheim in der Regel auf Grund der vorhandenen Distanz zum Nachbarn nicht notwendig ist. Andererseits ist das Reihenhaus eine gute Alternative für denjenigen, der die deutlich höheren Kosten für ein frei stehendes Eigenheim nicht aufbringen kann und sich dennoch ein eigenes Haus kaufen möchte.

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