Schlafsofas

Das Sommersemester fängt demnächst an, und es werden wieder unzählige Studenten eine Wanderung in andere Städte antreten. Eine neue Wohnung oder auch nur ein Zimmer in einer WG, das kann sehr spannend sein, vom Beginn des neuen Lebensabschnitts einmal ganz abgesehen. Aber nicht nur Studenten sind mobil und oftmals auf sehr wenig Raum angewiesen. Die Zahl der – mehr oder weniger freiwilligen – Singles nimmt stets zu, so dass insgesamt die typischen kleinen Apartments für mehrere Personengruppen immer interessanter werden, aber auch eine Herausforderung in Sachen Aufteilung und geschickte Platzierung der Möbel für die Bewohner darstellen.

Tagsüber zum Lümmeln, nachts zum Ruhen

Not macht erfinderisch, wie man weiß, was aber nicht heißen muss, dass der Geschmack bzw. der Stil unter dem geringen Raumangebot leiden muss. Das Zauberwort lautet bei etwas eingeschränkten Raumverhältnissen „Multifunktionsmöbel“, wie zum Beispiel die Raumsparbetten, die auf betten-anthon.de zu finden sind. Solche Systeme sind perfekt für kleine Räume, erlauben aber auch eine Art kreatives und abwechslungsreiches Wohnen. Wer mag, lässt das Bett aufgeklappt und breit, also auch tagsüber, und verschafft sich so eine Spielwiese, die er noch mit einer schönen Decke und vielen Kissen verschönern kann. Wer die Funktionen jedoch gerne trennt, klappt mit dem Tagesbeginn die Liegewiese einfach zusammen und verwandelt sie in ein bequemes Sofa, das sich buchstäblich schmal macht.

Für alle, die gerne Besuch haben, ideal

Auch wer eigentlich genug Platz hat, freut sich über solche Möbel, die mit einem Extranutzen daher kommen. Aus einem Sofa mal schnell den Ruheort für den alten Schulfreund machen, der für einen Tag in der Stadt ist, auch das gelingt mit den Klappbetten. Es macht frei von Planungen und aufwändigen Vorbereitungen jeglicher Art, wenn man für alle Eventualitäten des Lebens immer eine spontane Lösung bereit hat. Wer also grundsätzlich gerne Gäste bei sich bewirtet und ihnen auch ein nächtliches Lager anbieten will, braucht nicht mehr in Richtung Gästezimmer zu denken. Vorwiegend ungenutzte Räume, wie Gästezimmer sie doch öfter darstellen, mag nun einmal niemand.

Der Situation in den Großstädten angemessene Lösungen finden

Wer den Miet- bzw. den Wohnungsmarkt allgemein aufmerksam beobachtet, hat ohnehin feststellen müssen, dass ein Quadratmeter in manchen Städten wie Köln, München oder Hamburg sozusagen das neue Gold ist. Ergo sind kleine Wohnungen oft nur das, was das Budget gerade so bewältigen kann. Diesem Umstand kann man aber auch etwas abgewinnen, indem man auf das Prinzip „Weniger ist mehr“ setzt. Was die Japaner vormachen, findet auch hier viele Anhänger, und das nicht nur aus ästhetischen Gründen. Ein leichtes Wohnen, das sich durch große Klarheit auszeichnet, liegt genau im Trend. Und gegen die oft winzigen Wohnwaben in Tokio sind die meisten hiesigen Wohnungen doch riesig. Aber die Ästhetik der Reduktion hat ihren Reiz, so dass auch Multifunktionsräume eine angemessene Lösung zur Umsetzung des reduzierten Wohnens darstellen.

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