Singlewohnungen – Welche Formen gibt es heute?

Als Singlewohnungen werden mietbare Wohnräume bezeichnet, die sich von der Größe her für eine Person eignen. Dabei orientiert man sich bei der Zuordnung an den Flächen, die einem Alleinstehenden von den Arbeitsämtern und den Wohngeldstellen zugestanden werden. Und das sind üblicherweise bis zu 45 Quadratmeter. Die typische Mietwohnung für Singles ist ein Appartement mit einem großen Wohnraum, in den eventuell sogar die Küche gleich mit integriert ist. Sie wäre in Anzeigen mit dem Kürzel 1-R-Wg. zu finden.

Entstanden sind Singlewohnungen an vielen Stellen. Einige Erbauer von Eigenheimen haben erkannt, dass sie eine gute Möglichkeit ist, sich ein paar zusätzliche Einnahmen zu verschaffen. Dort findet sich die Singlewohnung als so genannte Einliegerwohnung, die sowohl als Souterrainwohnung als auch als Dachgeschosswohnung ausgelegt sein kann. Bei beiden Arten sollte man im Interesse niedriger Betriebskosten auf gute Isolierungen achten. Bei der Souterrainwohnung kommt es beim Wohnung Mieten vor allem auf die thermische Isolierung des Fußbodens an. Dachgeschosswohnungen haben auf Grund ihrer Bauweise und den Vorschriften zur Wohnflächenberechnung den Vorteil, dass man sehr günstige Mieten bei vergleichsweise großer Grundfläche bekommen kann.

Auch die großen Genossenschaften und Vermietungen besitzen eine Vielzahl von Singlewohnungen. Im Osten Deutschlands finden sie sich als Mittelwohnungen in sanierten Wohnblöcken. Sie sind entstanden aus der Erkenntnis, dass nicht mehr so viele Vier- und Fünf-Raum-Wohnungen benötigt werden. Und so haben die Eigentümer im Rahmen der Sanierungen kurzerhand aus einst zwei Wohnungen auf einer Etage drei Mietbereiche gemacht. Solche Mittelwohnungen haben den Vorteil niedriger Heizkosten. Sie sind zumeist als Zwei-Raum-Wohnungen mit separater Küche ausgelegt und können von der Größe und vom Zuschnitt her später gut auch mit Freund oder Freundin weiter genutzt werden.



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