Videoüberwachung im privaten Bereich

Videoüberwachung im privaten Bereich
Installieren Sie zusätzliche „Augen“ an Ihrem Haus – aber machen Sie es richtig!
In Zeiten zunehmender Unsicherheit wächst das Bedürfnis nach Sicherheitstechnik. Die Videoüberwachung am eigenen Haus gehört zu den beliebtesten Maßnahmen, wirkt sie doch einerseits abschreckend und bietet im Fall eines Falles zusätzliche Handlungsspielräume. Wer einen Einbrecher gefilmt hat steigert die Chancen, dass er geschnappt wird. Falls er so leichtsinnig war, in ein überwachtes Haus einzusteigen.

Es gibt bei der Videoüberwachung im privaten Bereich jedoch einiges zu beachten. Es betrifft nicht nur die gesetzlichen Vorschriften, sondern auch die Installation und Ausführung der Sicherungsanlagen. Wie Sie alles richtig machen, wenn Sie sich „zusätzliche Augen“ an Ihrem Haus installieren, davon handelt dieser Artikel.

Die gesetzlichen Richtlinien bei der Videoüberwachung im privaten Bereich

Natürlich ist auch der Bereich Videoüberwachung in Deutschland genau geregelt. Diese Regeln sollten Sie kennen und beachten, damit Sie Ihre Kamera nicht gleich wieder deinstallieren lassen müssen.
Grundsätzlich gilt, dass Videoaufnahmen nur auf dem eigenen Gelände gestattet sind, und auch nur dann, wenn ein berechtigtes Interesse besteht. In vielen Fällen wird hier eine Einzelfallbetrachtung nötig sein. Sie dürfen Ihr eigenes Grundstück regelmäßig überwachen. Werden dabei fremde Personen gefilmt, müssen diese dem zugestimmt haben. Dies kann auch durch schlüssiges Verhalten der Fall sein. Fremde Bereiche dürfen Sie jedoch nicht überwachen, das Gleiche gilt für öffentlich zugängliche Wege und Bereiche. Auch ein gemeinsames Treppenhaus, der Garten des Nachbarn oder ein öffentlicher Weg, der vor Ihrem Grundstück verläuft, dürfen nicht videoüberwacht werden. In diesen Fällen gilt es, eine andere adäquate Methode zu finden, die eigene Sicherheit zu gewährleisten, zum Beispiel durch eine Alarmanlage oder zusätzliche mechanische Absicherungen.

Setzen Sie bei der Videoüberwachung auf Qualität vom Profi

Natürlich ist auch bei der Videoüberwachung selbst auf einiges zu achten. Informieren Sie sich über die ideale Technik bei einem Profi, zum Beispiel auf einer Seite wie Topsicherheit.de – hier bekommen Sie die relevanten Informationen aus erster Hand. Um Ihre Sicherheit wirklich zu unterstützen, sollten Sie bei der Installation einer Videoüberwachung im privaten Bereich einige Regeln beachten. Hier ein kleiner Überblick:

1. Vermeiden Sie auf jeden Fall Attrappen, diese werden sofort erkannt und locken einen Dieb eher an.
2. Versuchen Sie nicht, Ihr Haus mit einer Wildkamera zu überwachen – durch die verzögerte Auslösung werden Sie nur leere Bilder erhalten.
3. Ziehen Sie verkabelte Installationen denen mit Funk oder W-LAN vor – die Sicherheit ist größer, denn ein Kabel kann nicht „ausfallen“.
4. Natürlich müssen die Kabel so verlegt werden, dass sie nicht von außen durchtrennt oder manipuliert werden können.
5. Lassen Sie sich wegen der Überwachungskamera beraten, damit sie mit dem richtigen Winkel und Brennweite aufzeichnet! Ansonsten sind die Aufnahmen wertlos.
6. Auch bei der Videoüberwachung im privaten Bereich gilt: Sparen Sie nicht am falschen Ende! Wer auf Qualität setzt hat nicht nur besser vorgesorgt, er spart sich auch Ärger, wenn die verwendete Überwachung nicht funktioniert.

Alle drei bis fünf Minuten wird in Deutschland ein Einbruch verübt – schützen Sie sich und Ihr Zuhause in einer schwierigen Zeit! Die Videoüberwachung im privaten Bereich wirkt abschreckend und lässt in den meisten Fällen Diebe einen Bogen um Ihr Haus machen.

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