Was ist ein Architektenhaus?

Wenn man ein Haus kaufen möchte, kann man bei der Suche auf verschiedene Begriffe stoßen. Einer davon ist das Architektenhaus. Da stellt sich bei vielen Interessenten die Frage, was man beachten muss, wenn man sich ein solches Haus kaufen möchte.

Von einem Architektenhaus spricht man immer dann, wenn es sich um ein individuell geplantes Haus handelt. Möglich ist das überall, egal ob man sich ein Fachwerkhaus, ein frei stehendes Einfamilienhaus, einen Bungalow oder ein aus ökologischen Baustoffen errichtetes Haus kaufen will, das aus der Palette der Fertigteilhäuser stammt. Vor allem beim Fertigteilhaus, kurz auch Fertighaus, vermuten die meisten Menschen nicht, dass eine Abwandlung zur Anpassung an die eigenen Bedürfnisse möglich ist. Doch das ist sie, denn Einzelteile können außerhalb der üblichen Serie nach den Angaben des Architekten auch nach Maß angefertigt werden. Allerdings sollte man dafür einen kleinen Aufpreis einplanen.

Vor allem das Thema erneuerbare Energie spielt bei den Architektenhäusern des 21. Jahrhunderts eine große Rolle. Wer sich ein solches Haus kaufen möchte, der trifft auf intelligente Lüftungssysteme, bei denen ein Großteil der dem Haus zugeführten Wärmeenergie darin zurückgehalten wird. Auch die Wärme des Abwassers wird hier über Wärmepumpen wieder in den Heizkreislauf eingebracht.

Wer sich ein besonders kostensparendes Haus kaufen will, der sollte sich in der Rubrik Energiesparhäuser und Null-Energiebilanz-Häuser umschauen. Dort geben die KfW-Standards Auskunft, mit welchen Energieaufwendungen man pro Quadratmeter Nutzfläche rechnen muss. Um die Energiebilanz möglichst positiv zu gestalten, sind diese Häuser nicht nur mit Wärmepumpen ausgestattet, sondern ein Blick auf das Dach verrät, dass auch eine Solaranlage mit von der Partie ist.

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