Welche Schönheitsreparaturen müssen beim Auszug gemacht werden?

Der ewige Streit um die Schönheitsreparaturen zwischen Vermietern und Mietern ist vor ein paar Jahren nach mehreren neuen Urteilen des Bundesgerichtshofes zum Teil für immer entschieden worden. Doch das Urteil des BGH, das in vieler Hinsicht die Interessen der Mieter in den Vordergrund stellte, hat schon bald einige Einschränkungen erfahren.



Das Urteil des BGH und die folgenden Entscheidungen

Grundsätzlich hatte der BGH entschieden, dass starre Klauseln zu den Schönheitsreparaturen nichtig sind. Doch trotz der Nichtigkeit dieser Klausel entfällt nicht in jedem Fall die Pflicht bei einem Auszug Schönheitsreparaturen vornehmen zu müssen. Insbesondere abgewohnte Räume müssen in einem ordentlichen Zustand wie am ersten Tag der Vermietung übergeben werden. Das bedeutet, dass viele Mieter nach einer kurzen Mietzeit, in der keine Gebrauchsspuren an Wänden, Türen, Rahmen, Fenstern und Heizungsanlagen entstanden sind, in der Regel die Wohnung besenrein und unrenoviert übergeben können. Sobald sich aber wegen übermäßiger Nutzung der Wohnung auch nach kurzer Mietzeit Gebrauchsspuren zeigen, müssen die entsprechenden Bereiche renoviert werden.

Die richtige Arbeitskleidung tragen - http://www.rofa.de
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Außerdem haben die ausziehenden Mieter nicht die freie farbliche Wahl bei der Renovierung von Türrahmen, Türen, Wänden und Fenstern. Die Farben Pink oder Schwarz sind nicht für eine ordentliche Renovierung geeignet. Dies hat ein Landgericht so nach dem richtungsweisenden Urteil des BGH entschieden. Fenster, Wände und Heizungen müssen in der Farbe Weiß oder Cremeweiß renoviert werden, damit der Nachmieter eine neutrale Grundlage für seinen Einzug vorfindet. Dem zweiten Wunsch der klagenden Vermieter in diesem Rechtsstreit vor dem Landgericht aber kamen die Richter nicht nach. Die ausziehenden Mieter müssen grundsätzlich keinen Handwerkermeister für die Renovierung der Wohnung engagieren. Sie können sich selbst mit der passenden Arbeitskleidung, mit Farbe, Pinseln und Malerrollen ausstatten und alle Räume sowie Heizungen und Türen streichen, solange sie alle Arbeiten ordentlich ausführen.



Schönheitsreparaturen und Renovierung mit dem Vermieter abstimmen

Die Renovierung einer Wohnung sollte mit dem Abriss der alten Tapeten beginnen. Da die Wände bei dieser Arbeit häufig eingenässt werden, sollte die passende Arbeitskleidung getragen werden. Hose und Shirt werden unter Garantie wie die Schuhe Kleisterflecken von den abgerissenen Tapetenbahnen bekommen. Anschließend werden die Bohrlöcher in den Wänden versiegelt. Decken und Wände können getüncht oder mit einer einfachen weißen Raufaser beklebt werden, die der Nachmieter bunt streichen oder mit der Tapete nach Wunsch überkleben kann. Nach der Renovierung der Wände steht das Reinigen und Streichen der Rahmen und Türen, der Heizungen und Fenster auf dem Programm. Da beim Malen Farbe auf der Kleidung landen kann, ist auch bei dieser Arbeit eine Arbeitskleidung sinnvoll. Die Arbeitskleidung bei allen Schönheitsreparaturen sollte grundsätzlich aus robusten Stoffen sein, die auch vor Verletzungen durch spitze Werkzeuge schützen. Zur Auswahl im Bereich Arbeitskleidung stehen für die Hobby-Handwerker blaue und weiße Hosen, Jacken, Shirts und die bequemen Latzhosen.

Hier finden Sie die passende Arbeitskleidung:

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