Zentralschließanlagen – Was muss man beachten?

Wer sich eine Wohnung mieten möchte, der wird heute oft mit einer Zentralschließanlage konfrontiert. Für die Nutzer hat sie einige Vorteile. Man braucht nur einen einzigen Schlüssel, um die Haustür und die Keller- oder Bodentür zu öffnen. Häufig benötigt man nicht einmal für die Schlösser der Wohnungstüren einen separaten Schlüssel.

Beim Wohnung Mieten in einem Mehrfamilienhaus mit Zentralschließanlage braucht man keine Angst zu haben, dass der eine Mieter mit seinem Schlüssel in die Wohnung eines anderen Mieters gelangen kann. Das bewirkt eine bei den Schlüsseln „eingebaute Hierarchie“. Die Schlösser der Haustür, der Kellertüren und Bodentüren sind identisch. Eine Unterscheidung zwischen mehreren Aufgängen in einem größeren Gebäude wird durch zusätzliche Mechanismen in den Schlössern gemacht. In der Praxis heißt das, dass sich die Schlüssel durch einen oder zwei winzige Unterschiede am Profil des Barts unterscheiden.

Die meisten Zuhaltungen besitzen die Schlösser der Wohnungen. Wer eine solche Wohnung mieten möchte, bekommt häufig einen so genannten Fischbartschlüssel ausgehändigt. Seine Besonderheit besteht darin, dass er seitlich am Bart noch zusätzliche Führungskerben hat. Sie bewirken, dass im Schloss mehrere winzige Kügelchen in einer bestimmten Reihenfolge verschoben werden. Nur wenn sie an der richtigen Stelle sitzen, lässt sich das Schloss öffnen.

Wer Wohnungen mieten möchte, wo es eine Zentralschließanlage gibt, muss einen Nachteil in Kauf nehmen: Er kann nicht so einfach Schlüssel nachmachen lassen. Dafür wird in der Regel eine Schlüsselkarte benötigt. Das heißt, dass im Falle eines Verlustes der Nachschlüssel beim Vermieter bestellt werden muss. Und das kann bedeuten, dass im Interesse der Sicherheit das betreffende Schloss komplett getauscht wird. Da das ein ziemlich teures Unterfangen ist, sollte man hier auf jeden Fall eine private Haftpflichtversicherung abschließen.

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