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Bremen Immobilienmarkt News

Aktuelle Mietpreise für ein WG-Zimmer in Bremen

Redaktion 1. Oktober 2019
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Studenten, die sich ein WG-Zimmer in Bremen mieten nach wie vor mit hohen Mietpreisen rechnen. Pro Monat zahlen die Studenten hier für ein Zimmer rund 350 Euro an ihren Vermieter. Sicherlich ist dies ein stolzer Preis, vergleicht man diesen aber mit anderen Städten in Deutschland, bewegt sich Bremen auf einem sehr niedrigen Niveau.




Studenten müssen für ihre Bude tief in die Tasche greifen

Vergleicht man die Mietpreise für ein WG-Zimmer in Mietwohnungen in Bremen mit den Preisen aus dem letzten Jahr, bleiben diese auf dem gleichen hohen Niveau. Für die Studierenden bedeutet dies, dass sie pro Monat ca. 350 Euro Miete für ihre Unterkunft einen WG mit anderen Studenten zahlen müssen. Diese Zahlen ergeben eine Studie des Moses Mendelsohn Instituts, welches in Kooperation mit dem Immobilienportal ‚WG-Gesucht.de‘ diese in Auftrag gab.

350 Euro erscheint auf den ersten blick für Geld für einen Studierenden, dennoch liegen die Mietpreise unter dem bundesweiten Durchschnitt. Hier liegen die monatlichen Mietpreise bei rund 389 Euro. Das Institut Moses Mendelsohn hat für seine Studie über die Entwicklung der Mietpreise für Studenten 98 Hochschulstandorte und rund 5.000 Studierende genauer betrachtet. Laut der Studie müssen Studenten in München für ein WG-Zimmer 650 Euro zahlen. Dies ist der höchste Preis für Deutschland. In Freiberg und in Mittelwerda (Mittelsachsen) liegen die Mietpreise etwa 210 Euro darunter.

Bundesweiter Anstieg der Mieten

Schaut man sich die Mietpreisentwicklung in der gesamten Bundesrepublik Deutschland an, dann sind die Mieten für ein WG-Zimmer um 7 % Prozent im Vergleich zum Jahr 2018 gestiegen. In einigen Städten betrug die Erhöhung gar mehr als 10 %. In Frankfurt gingen die Mieten für ein WG-Zimmer von 480 auf 530 Euro hoch und in Berlin gar von 420 auf 480 Euro.  Der Direktor des Moses Mendelsohn Institut sagt dazu, dass ein solch deutlicher Aufwärtstrend bei den Mieten nicht erwartet wurde.

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Woran liegt die deutliche Erhöhung der Mieten?

Hierzu gibt es viele Ursachen. Generell sind die Mietpreise für alle Immobilien in vielen Städten gestiegen. Dazu kommt noch eine deutliche Konkurrenz auf dem Mietmarkt, was insbesondere für Städte mit ausgezeichneten Universitäten gilt. Der Direktor des Instituts sagt dazu, dass die Konkurrenz unter den Wohnungssuchenden in den Städten mit vielen Einwohnern und einer guten Wirtschaft sowie attraktiven Kultur- und Freizeitangeboten sehr hoch ist. Es gibt tatsächlich nur wenig gefragte Städte, in denen Studenten ein WG-Zimmer zu einem günstigen Preis finden.

Alternative – Wohnen im Wohnheim

Die Alternative sieht für Studenten einfach aus – könnte man meinen. Auch wenn sich die meisten Studenten eine Unterkunft in einem der sogenannten Wohnheime wünschen, sieht die Realität komplett anders aus. Mehr als 28.000 Menschen studieren aktuell in Bremen. Damit die alle ein WG-Zimmer finden, muss viel passieren. Vermieter haben nahezu freies Spiel bei den Mietpreisen. Ein Großteil der Studierenden wurde befragt, wie sie auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt reagieren. Die Antwort war deutlich. Die Mietpreise machen den Studenten deutlich zu schaffen. Für einen Quadratmeter muss man heute im Schnitt 7,83 Euro Kaltmiete rechnen. Vor ca. 10 Jahren betrug die Kaltmiete für einen Quadratmeter lediglich 6,02 Euro. Bei der Warmmiete bedeutet dies eine Steigerung von immerhin 26,8 %.




Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch Roman Babakin
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