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Die günstigsten Städte für Studenten: Wo Mieten noch preiswert sind

Redaktion 27. September 2019
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Studieren ist bekanntermaßen eine Investition in die Zukunft. Doch die Investition kann hoch sein, wenn es den Nachwuchs in eine der angesagten Großstädte zieht – oder zu einer Elite-Universität, die in einem teuren Viertel steht. Wenn Studenten vor ihrem Studienbeginn die richtige Wohnung aussuchen – und den richtigen Standort – können sie Jahr für Jahr realistisch gesehen Tausende an Mietkosten einsparen, die sich anders investieren lassen. Im Folgenden sehen Sie eine aktuelle Übersicht über die teuersten Studenten-Städte – und die Städte mit den günstigsten Mieten.




Ostdeutschland liegt im Trend: Rekordtiefs bei Mieten

Ein Studium im Magdeburg, Greifswald, Dresden oder Leipzig kann nicht nur den Horizont erweitern, sondern auch den Geldbeutel schonen. Rund 300 EUR pro Monat muss der Akademiker in spe für eine kleine Wohnung oder einen großzügiger bemessenen WG-Platz bezahlen. Diese Kosten für die Mieten sind vergleichsweise gering und können in vielen Fällen fast oder vollständig über BAFÖG-Gelder abgeleistet werden, so dass der Studierende nicht mit einer Schuldenlast ins spätere Arbeitsleben starten muss, wie es in anderen europäischen Ländern oder den USA Brauch ist.

Tatsächlich wird die BAFÖG-Wohnpauschale ab dem Wintersemester 2019/20 von 250 EUR auf 325 EUR steigen, so dass die geringfügigen Mieten in Ostdeutschland damit vollständig abgedeckt sein können – eine echte Erleichterung für den studentischen Nachwuchs, der sich so auf die Hauptsache konzentrieren kann: lernen. Das Institut für die deutsche Wirtschaft (IW) hat jetzt errechnet, dass die Ersparnis bei den günstigen Mieten für Studenten-Wohnungen in vielen beliebten ostdeutschen Universitäts-Städten viele Tausend Euro pro Jahr betragen kann, und dass sich deshalb ein rechtzeitiger Preisvergleich bei den Mieten auf jeden Fall lohnt.

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Teure Mieten im Westen

Im Westen nichts Neues, oder? Es war schon immer etwas teurer, in westdeutsche Großstädte zu ziehen, ob zum Studieren oder zum Arbeiten. Der westdeutsche Raum war schon vor Jahren für höhere Mieten bekannt – und das durchweg für alle Immobilien-Kategorien, ob Haus, Maisonette-Wohnung oder Studenten-Apartment. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert, vielmehr hat sie sich seit 2015 zugespitzt, weil es statistisch gesehen immer mehr Studierende gibt, aber die Kapazität an verfügbaren Wohnungen nicht im gleichen Maß gestiegen ist, und auch gerade im städtischen Ballungsraum Großprojekte für den Wohnungsbau eher verhalten angegangen werden.




Die aktuellen Mieten für Studenten in westdeutschen Großstädten sind durchschnittlich um bis zu ein Drittel teurer als in den ostdeutschen Studenten-Städten. Allerdings ist die Aura und Allüre eines Standorts wie München mit all seinen Freizeitmöglichkeiten und seiner gehobenen Szene auch ein wenig anders. Jedoch sollte der angehende studentische Trendsetter über das nötige Kleingeld verfügen, denn ein WG-Platz in München kann schnell 700 EUR und mehr kosten. Hinzu kommen noch die sonstigen Lebenshaltungskosten für Essen, Bus- und U-Bahn-Ticket, Kleidung, Bücher und vieles mehr, so dass das studentische Leben in Bayerns gemütlicher Hauptstadt leicht in höhere vierstellige Summen driftet.

Zumal wenn die stolzen Eltern zahlen sollen, ist guter Rat oft teuer. Auch Stuttgart ist mit durchschnittlich 550 EUR für eine Studenten-Wohnung teuer, dicht gefolgt von Frankfurt mit rund 500 EUR monatlicher Miete für ein Single-Apartment. Ist dies das Aus der jungen Dichter und Denker, ausgelöst durch hohe Mieten in Schwabens City oder der Goethestadt? Vielleicht ist ein Umdenken angesagt. Viele Studenten ziehen mittlerweile von den überteuerten Großstädten in Mittelstädte, in denen es auch gute, renommierte Universitäten gibt – und bezahlbaren Wohnraum.

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Zusammenfassung

Studieren geht nicht ohne Probieren – insbesondere der Preis-Vergleich bei den Mieten kann eine hervorragende Ersparnis bei den Lebenshaltungskosten bieten, wenn man ihn rechtzeitig vor Semesterbeginn vornimmt. Studieren in Ostdeutschland ist insgesamt um bis zu 50% günstiger als in Westdeutschland, was die Mieten betrifft. Im Gegensatz dazu sind Studenten-Apartments in beliebten westdeutschen Ballungsräumen wie München fast astronomisch teuer.




Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch Jakob Fischer
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