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Die Prüfung technischer Anlagen und Betriebsmittel in Häusern

Wohnungsmarkt24 4. September 2019
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Elektrische Betriebsmittel sind Gegenstände, die elektrische Energie erzeugen, weiterleiten, verteilen oder verbrauchen. Hierzu gehören z.B. eine Bohrmaschine oder der Fernseher, aber auch typische Haushaltsgeräte wie der Herd oder ein Wasserkocher. Werden mehrere elektrische Betriebsmittel in einem Verbund genutzt, spricht die DGUV Vorschrift 3 (dies ist eine Norm innerhalb der Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften) von einer technischen Anlage.

Sowohl für technische Anlagen als auch für elektrische Betriebsmittel ist eine turnusmäßige Prüfung gesetzlich vorgeschrieben. Hierdurch soll vermieden werden, dass durch den zunehmenden Verschleiß der Geräte Personen gefährdet werden.

Wie erfolgt die UVV Prüfung?

Die DGUV V3 sieht vor, dass technische Anlagen und Maschinen auf Ihre Betriebssicherheit geprüft werden. Wichtig sind insbesondere die Einstellung und der Zustand der einzelnen Komponenten. Alle Teile – Bremsen, Reifen, Kupplungen und andere tragende Bestandteile – müssen hundertprozentig bei einer UVV Prüfung einsatzfähig sein.




Die Prüfung muss hinreichend dokumentiert werden. Die gesetzlichen Vorgaben verlangen, dass das Datum und der Umfang der Prüfung festgehalten werden müssen. Außerdem wird über das Ergebnis festgestellter Mängel und mögliche Sicherheitsbedenken Auskunft gegeben. Falls erforderlich, wird der Termin einer Nachprüfung genannt.

Der Prüfung muss sich jedes inländische Unternehmen unterziehen. Ausländische Unternehmen sind dagegen nicht von der Verpflichtung betroffen.

Wie läuft eine Regalprüfung ab?

Bei einer Regalprüfung stehen die Regale und ihre Bestandteile im Mittelpunkt. Eine regelmäßige Inspektion ist auch hier gesetzlich vorgeschrieben. Durch die Prüfung soll sichergestellt werden, dass die Regale sich als standhaft erweisen und nicht bei schweren Lagerungen zusammenbrechen.

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Kommt es doch mal zu einem Schaden, soll die Garantie bestehen, dass alle Sicherheitsstandards eingehalten wurden. Der Unternehmer, der die Prüfung durchführen lässt, tut sich so selber einen Gefallen. Passiert doch etwas und er kann nachweisen, dass die Prüfung bei ihm regelmäßig vorgenommen wird, kann er für den Schaden nicht in Haftung genommen werden.

Was ist bei einer Leiterprüfung zu beachten?

Die Prüfung von Leitern und Tritten wurde ebenfalls in die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften aufgenommen. Unter die Regelung DGUV 208-016 fallen alle Leitern und Tritte, die an Arbeitsstätten und öffentlichen Orten von Beschäftigten und Besuchern genutzt werden können. Ein Teil der Prüfung beinhaltet die richtige Aufbewahrung von Leitern und Tritten. Verantwortliche müssen dafür Sorge tragen, dass die Arbeitsmittel nicht von Unbefugten benutzt werden können. Auch erforderlich ist, dass die anderen Arbeitnehmer Informationen darüber bekommen, wie sie mit den im Betrieb vorrätigen Leitern und Tritten umgehen.

Die Leiterprüfung kann von einem Fachmann durchgeführt werden. Viele Arbeitgeber bilden eigenes Personal aus, welches die Verantwortung für die Prüfung übernimmt.



Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch NIKCOA
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