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Ratgeber

Einbruchschutz mit einfachen Mitteln – Tipps für mehr Sicherheit für zuhause

Wohnungsmarkt24 14. März 2019
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Die Angst vor einem nächtlichen Überfall ist groß. Dabei geschehen die meisten Einbrüche, über 60 Prozent, tagsüber, wenn Sie nicht zuhause sind. Mit einfachen Mitteln können Sie die eigenen vier Wände absichern. Wir werfen einen Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten zum Einbruchschutz.

Einbruchschutz muss nicht teuer sein

Wenn ein Einbrecher nicht nach wenigen Handgriffen Erfolg hat, zieht er lieber weiter. Tatsächlich bleibt es bei vielen Dieben beim Einbruchversuch. Um sich vor Einbrechern zu schützen, ist daher nicht zwingend eine Investition in eine Alarmanlage nötig. Häufig senken bereits kostengünstige Sicherheitsmechanismen das Einbruchrisiko deutlich. Je nach Art der Bleibe verlangt das Zuhause nach unterschiedlichem Einbruchschutz.




Eine Erdgeschosswohnung sowie ein Eigenheim müssen vor allem vor dem Einstieg über Fenster und Terrasse geschützt werden. Neben wichtigen Verhaltensnormen – lassen Sie beim Verlassen Ihrer Mietwohnung oder Haus niemals die Fenster offenstehen und auch nicht gekippt! – leistet eine Absicherung der Fenster hervorragende Dienste als zusätzliche Barriere, die potentielle Einbrecher abschreckt.

Hier empfiehlt es sich, auf die Erfahrung von Schlüsseldiensten zurückzugreifen. Nach einer Besichtigung geben die Experten sinnvolle Tipps, wie Sie in Ihrem Fall optimal vorgehen. Viele der potentiellen Vorschläge können Sie im Übrigen selbst umsetzen.

Es gibt verschiedene Fenstergriffschlösser und Fensterverriegelungen

So kostet ein Sperrriegel für ein Fenster in der Regel nicht mehr als 50 Euro. Die mechanische Absicherung ist einfach selbst montiert, so dass Sie tatsächlich nur die Materialkosten und etwas Zeit investieren müssen.

Mit Wasserwaage, Schrauben, Dübel und Bohrmaschine ist auch ein Sperrriegel an der Haustür schnell montiert. Wie Sie genau vorgehen, ist in der Regel in der Montageanleitung Schritt für Schritt erklärt. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie sich den Profi sparen.

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Vorsicht statt Nachsicht – Einbruchschutz bereits vor dem Bau mitdenken

Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchte, sollte Überlegungen zum Einbruchschutz bereits in die Bauplanung miteinbeziehen. Das spart Zeit, Nerven und bestenfalls Geld. Die Nachrüstung einer elektronischen Alarmanlage ist jedenfalls teurer als die Direktinstallation. Das Neuverlegen von Leitungen und Aufstemmen von Wänden entfällt bei vorausschauender Planung. Die Baufirma berät Sie gerne zu zeitgemäßen Anlagen und deren Kosten.

Smarte Pakete erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Komfort. Angebote im Bereich Smart Home bedienen sich vernetzter Geräte aus dem Internet der Dinge (ioT). Vom Smartphone oder Tablet aus können Sie beispielsweise individuelle Einstellungen bei der Lichtstimmung vornehmen, erhalten aber auch Statusberichte auf Ihr Mobilgerät, wenn Sie nicht zuhause sind.




Günstiger, aber nicht weniger effektiv sind von vornherein installierte Türen und Fenster mit speziellen Sicherheitsmechanismen. Darüber hinaus können funktionale Einrichtungen zum Sonnenschutz ebenfalls dem Einbruchschutz verschrieben werden. Moderne Rollläden verfügen über automatisierte Sperrsysteme, die das Hochschieben erschweren. Verstärkte, breite Führungsschienen vermindern das Risiko, dass die Rollläden aus der Wand gerissen werden können.

Gut abgesichert – Versicherungsschutz bei Einbrüchen

Die Hausratversicherung schützt vor hohen Einmalkosten, wenn es in den eigenen vier Wänden zu Schäden kommt. Nicht immer gehört Einbruchschutz in vollem Umfang zu den Leistungen. Ein Blick in die Police zeigt, in welchen Fällen die Versicherung für Diebstahl und Einbruchschäden aufkommt.

Wie hoch ist die Versicherungssumme und unter welchen Bedingungen erstattet der Versicherer allfällige Kosten? Achten Sie genau auf Meldefristen und Hinweise zur erforderlichen Dokumentation. Damit der materielle Verlust von gestohlenen Wertsachen ausgeglichen wird, ist ein Nachweis Ihrerseits gefragt. Bewahren Sie Rechnungen sicher auf und halten Sie Kostbares auf Fotos fest.

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Solche und andere wichtige Dokumente können Sie in einem gemieteten Schließfach von Ihrer Hausbank verwahren lassen, oder aber Sie installieren einen Tresor zuhause, der unauffällig in die Wand eingelassen werden kann, und anschließend hinter Einrichtungsgegenständen verborgen werden sollte.

Smarte Pakete erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Komfort.

Verhaltensweisen im Urlaub – 5 Tipps für mehr Sicherheit

1.) Während längerer Abwesenheit sollte das Haus dennoch nicht verlassen wirken. Wenn Sie über Außenbeleuchtung oder smarte Innenraumbeleuchtung verfügen, schalten Sie Bewegungssensoren bzw. die Schaltzeituhr an, damit Einbrecher keineswegs unbehelligt auf das Grundstück gelangen.

2.) Bitten Sie Nachbarn darum, während Ihrer Abwesenheit den Briefkasten zu leeren oder pausieren Sie Zeitungsabonnements während Ihres Urlaubs, damit der Briefkasten nicht überquillt.

3.) Kümmert sich während Ihrer Abwesenheit jemand um die Blumen oder etwaige Haustiere, übergeben Sie die Schlüssel persönlich. Hinterlegen Sie Ersatzschlüssel keinesfalls im Außenbereich, auch nicht in Verstecken wie unter einem Blumentopf, der Fußmatte oder im Briefkasten.

4.) Räumen Sie vor Ihrer Abreise Leitern und andere potentielle Kletterhilfen von der Fassade weg.

5.) Verzichten Sie darauf, Ihren Urlaub in den Sozialen Netzwerken anzukündigen oder einen Hinweis auf Ihren Anrufbeantworter zu sprechen.




Quellen:
https://de.statista.com/infografik/12040/wohungseinbrueche/
https://de.statista.com/infografik/10375/so-schuetzen-sie-sich-vor-einbruechen/
https://www.abus.com/ger/Ratgeber/Einbruchschutz

Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch Brian A Jackson
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