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Hamburg Sicherheit

Einbrüche in Hamburg nehmen neue Dimensionen an – Objektschutz sinnvoll

Wohnungsmarkt24 28. Januar 2019

Fanden Einbrüche früher durch Fenster und Türen statt, verschaffen sich Diebe und Vandalen heute meist über das Dach Zutritt. Der Grund ist einfach: Dort kann man keine gute Alarmanlage anbringen, oft bleibt der Einbruch von außen unbemerkt. Hilft Objektschutz, beispielsweise wie ihn der Sicherheitsdienst ELB Security bietet?

Statistiken von 2017 zeigen Wirkung der SOKO Castle

Insbesondere in den Stadtteilen Rahlstedt, Billstedt und Wilhelmsburg kam zu jeweils 250 bis 300 erfassten Einbrüchen, im kleinen Eimsbüttel waren es 99 (Zahlen von 2017, neuere Angaben waren zur Zeit der Texterstellung noch nicht verfügbar). In den anderen Stadtteilen gingen die Einbrüche seit der Gründung der SOKO Castle jedoch zurück. Dort, wo besonders viele Villen frei stehen, große Bürgerhäuser inmitten noch größerer Grundstücke angelegt sind, schossen die Einbruchstatistiken auf einen hohen Stand. In den meisten Fällen konnte festgestellt werden, dass sich organisierte Banden über das Dach Zugang verschafften. Das ging in der Regel mit dem Einsatz brachialer Gewalt und entsprechend großen Schäden an den Gebäuden einher.




Die Fenster und Türen der betroffenen Häuser waren oft vorbildlich gesichert. Die Täter konnten bis Ende 2018 in keinem Fall gefasst oder identifiziert werden. Dem Rückgang an Einbrüchen um ca. 35 % in der gesamten Stadt steht eine deutliche Zunahme der Delikte in den betroffenen Stadtteilen gegenüber. In Wilhelmsburg beispielsweise stiegen die Zahlen um ca. 45 %. Während in Eimsbüttel etwa 34 % weniger Einbrüche als noch 2015 verzeichnet wurden, stiegen die Zahlen im Kerngebiet Altona. Wandsbek war mit statistisch gesehen einem Einbruch auf 98 Wohnungen am stärksten betroffen.

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Sicherheitstechnik alleine reicht nicht aus

Moderne Alarmanlagen kann man zwar nur schwer manipulieren, aber sie können umgangen werden. Vor allem organisierte Banden gehen dabei recht geschickt vor, wie sich in Hamburg zeigte. Der einzig wirklich wirksame Schutz schient, das Gelände und insbesondere die Gebäude rund um die Uhr bewachen zu lassen. Und das gilt nicht nur für freistehende Privathäuser, sondern auch für größere Wohneinheiten, für gewerbliche Gebäude, Bürogebäude und Lager- und Produktionsstätten. Denn auch da wird regelmäßig eingebrochen. Hamburg ist kein Sonderfall, im Gegenteil. Die Tendenzen sind bundesweit die gleichen, sogar in der “Hauptstadt des Verbrechens” Frankfurt am Main. Hamburg ist Mittelfeld, an die sicherste Stadt Deutschlands, München, kommt Hamburg einfach nicht heran.

Einbruchschutz ernst nehmen

Fenstern im Erdgeschoss sind willkommene Einstiegshilfen

Auch ohne Sicherheitsdienst oder Objektschutz kann man sich gegen Einbruch schützen. Selbstverständlich sollte sein, dass beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung alle Fenster geschlossen und, wenn möglich, abgeschlossen werden. Das gilt auch für Türen, und die Schlüssel müssen selbstverständlich abgezogen und mitgenommen werden. Leitern, Abfalltonnen und andere größere Dinge, die vor den Fenstern im Erdgeschoss stehen, sind willkommene Einstiegshilfen. Sie sollten an einen sicheren, möglichst abgeriegelten Ort gebracht werden. Was Einbrecher normalerweise auch abschreckt, ist Licht. Bewegungsmelder und eine gute Ausleuchtung von “dunklen Ecken” verhindern Einbrüche. Und schließlich schreckt es ab, wenn jemand zu Hause ist. Das lässt sich mit wenig Technik ganz einfach simulieren: Hundegebell von der CD, Duschgeräusche oder ein hinter den Fensterläden sichtbares Fernsehflimmern wirken, als wäre jemand zu Hause. Das funktioniert aber nur bei privaten Häusern und Mietwohnungen.

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Vorsicht bei zeitgeschalteten Simulationen: Einbrecher checken die Gebäude, für die sie sich interessieren, oft mehrere Tage lang aus. Sind Muster erkennbar, fliegt die Simulation natürlich auf. Da ist es dann schon besser, wenn die Nachbarn den Briefkasten leeren, abends oder in den frühen Morgenstunden zumindest kurz im Haus sind und es so tatsächlich bewohnt wirkt. Auf Urlaubspostings in den sozialen Netzwerken sollte man allerdings generell verzichten.




Sind keine Nachbarn oder Freunde da, können das sogenannte Housesitter übernehmen. Diese Menschen bewohnen das Haus und sorgen so alleine durch ihre Anwesenheit schon für einen gewissen Objektschutz. Für gewerbliche Objekte ist dagegen der Sicherheitsdienst oder Wachmann zuständig. Der Sicherheitsdienst ELB Security bietet diesen umfassenden Service in Hamburg an.

Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch sdecoret
Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch Paul Broadbent
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