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Immobilien-Tricks – Das sind die häufigsten Fallen beim Kaufen oder Mieten von Wohnungen

Redaktion 14. Juli 2020
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Wer in Immobilien investieren will, hat nach Ansicht der meisten Experten eine kluge Wahl getroffen, denn diese Kapitalanlage gilt als sicher und werfen eine attraktive Rendite ab, die in der Regel mehr als jedes Zinsangebot auf einer Bank beträgt. Auch das Mieten einer Wohnung in angenehmer Umgebung wird auf dem heutigen Markt als ein Roulettespiel angesehen, bei dem der Gewinner nur zu beneiden ist.

Grundsätzlich gilt: wer mieten oder kaufen kann, hat Glück gehabt. Dennoch gibt es einige Fallen, die Immobilien-Betrüger beim Vermieten und Veräußern von Objekten immer wieder stellen. Gerade die Immobilienportale bieten eine (scheinbar) völlig glanzvolle Welt: da sind traumhafte Wohnungen zum günstigen Preis zu mieten und schöne Häuser, oft sogar von privat, zu erwerben. Doch was steckt dahinter?

Eine unabhängige Investigation von Journalisten hat jetzt im Auftrag einer großen deutschen Tageszeitung zusammen mit dem Immobiliendienstleister McMakler einige der häufigsten Fallen beim Bewerben von Objekten eruiert. Im Folgenden geht es um die häufigsten Versuche, auf Immobilien-Portalen Fake-News zu verbreiten und die Wahrheit über die Investition in Stein zu verzerren.




Häuser und Wohnungen kaufen oder mieten – das ist der Haken

Auf Immobilienportalen finden Interessenten oft Angebote wie: Wohnung kurzfristig zu verkaufen, Haus schnell zu vermieten, Wohnung wegen Trauerfall erneut auf dem Markt. Bei Rücksprache mit dem Vermieter ergibt sich oft eine emotional berührende Geschichte. Zweifellos, es gibt Extremsituationen im Leben, und es können viele Unwägbarkeiten vorkommen, welche Immobilientransaktionen notwendig machen.

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Doch selten ist das wirklich der Fall, wenn so offensiv bereits in der Annonce darauf aufmerksam gemacht wird. Diese Angebote sind irreführend, sagen Experten aus der journalistischen Branche, denn mit solchen Reizwörtern, Slogans und Phrasen würden emotionale Botschaften verpackt, welche suggestiv auf Ihr Unterbewusstes wirken sollten. Diese Technik kennt man aus der Werbung, aber auch aus der Politik: sie heißt „Emotionalisierung“ und soll die Menschen dazu bringen, den Verstand auszuschalten.

Vorsicht ist geboten bei den Anbietern von Wohnungen, die immer gleich auf die Tränendrüse drücken. Oft steht hinter der pandramatischen Geschichte keine leidende Großmutter und kein tragischer Unfall, sondern die Raffgier eines Spekulanten, der darauf aus ist, Ihre Vorsicht auszuschalten und Ihnen größere Summen aus der Tasche zu locken. Dasselbe Vorgehen wird auch bei Häusern und Wohnungen angewandt, die zum Verkauf stehen – hier ist, wegen der größeren Investitionssumme, das Risiko für den Interessenten noch höher.

Die Journalisten-Gruppe rät daher, unbedingt die Angebote auf Stichhaltigkeit zu überprüfen, Kontakt zum Eigentümer herzustellen und nötigenfalls eigene Recherchen vorzunehmen, wenn die angebotene „Geschichte“ allzu viele Fragen offen lässt. Gerade beim Mieten und Kaufen von Immobilien gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.



Schwarze Schafe auf dem Immobilienmarkt erkennen

Unseriöse Anbieter erkennt man oft daran, dass in ihren Immobilienanzeigen keine vollständigen Objektdaten oder korrekte Kontaktdaten angegeben sind und es keinen konkreten Ansprechpartner gibt. Manchmal existiert das Haus gar nicht, oder die Abwicklung ist nicht legal. „Bei Angeboten, deren Eigentümer angeblich im Ausland lebt und die man über Treuhänder abwickeln muss, ist größte Vorsicht geboten“, warnt auch Matthias Klauser, Chief Revenue Officer beim Immobiliendienstleister McMakler.

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Eine besondere Warnung wird auch vor sogenannten Phishing-E-Mails abgegeben: unseriöse Anbieter fordern Interessenten auf, private Daten von sich anzugeben. Diese würden dann verkauft an Unternehmen, die damit Umsatz machen wollen. Zuletzt sollte keine Kaution überwiesen werden, wenn man sich nicht sicher ist, dass Objekt, Unternehmen und Person wirklich existieren.

Zusammenfassung

Immobilien gelten in Deutschland, trotz der kürzlichen Corona-Krise und damit verbundener Unsicherheiten, noch immer als sichere Geldanlage – mit Zinsen. Doch nun haben Journalisten im Auftrag einer großen Tageszeitung häufige Betrugsstrategien entlarvt, welche Mieter und Käufer täuschen sollen: diese Tricks von Immobilien-Spekulanten sollte man kennen, um sich zu schützen.




Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch Andrey_Popov
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