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Immobilienfonds: So investieren Sie klug in sichere Sachwerte!

Wohnungsmarkt24 28. April 2020
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Immobilien als Geldanlage empfehlen sich für alle, die Wert auf Sicherheit legen. Vor allem in krisenhaften Zeiten bewähren sich Immobilieninvestments: Sie schützen vor Inflation und Verlusten. Doch nicht jede Anlageform eignet sich. Kluge Sparer streuen ihre Risiken, dafür erweisen sich Immobilienfonds als ideal. Beachten Sie bei der Auswahl aber einige wichtige Kriterien.

Darum gehören Immobilienfonds in Ihr Portfolio!

Seit einigen Jahren betreibt die Europäische Zentralbank eine Niedrigzinspolitik. Die Folge sind minimale Zinsen für Tages- und Festgeldkonten. Diese liegen niedriger als die Inflationsrate, das Anlagekapital verliert an Kaufkraft. Aktien als Alternative versprechen eine höhere Rendite, sie gehen jedoch mit erheblichen Kursrisiken einher. Die Börsenturbulenzen im Zuge der Corona-Pandemie haben das eindrucksvoll bestätigt.




In dieser Situation spricht viel für Investitionen in sichere Sachwerte. Oben auf der Beliebtheitsliste stehen Immobilien mit ihrer beständigen Wertentwicklung. Als Sparer haben sie zwei Möglichkeiten, mit Immobilien Einnahmen zu erzielen. Sie können ein Mietobjekt kaufen oder Anteile an Immobilienfonds erwerben. Die erste Variante ist riskant, wenn Sie ein oder wenige Wohneinheiten oder gewerbliche Objekte besitzen. Bei der Vermietung kann es zu Leerstand und Mietausfällen kommen, deshalb ist die Risikoverteilung zentral. Wenn Sie zum Beispiel eine Eigentumswohnung vermieten, verlieren Sie bei einem Mietausfall Ihre kompletten Einkünfte. Ziehen Sie Immobilienfonds vor. Auch mit kleinen Beträgen streuen Sie die Risiken breit!

Große Unterschiede zwischen offenen und geschlossen Immobilienfonds

Sie können in offene und geschlossene Immobilienfonds investieren. Experten raten zu offenen Immobilienfonds, weil geschlossene Fonds mehrere Nachteile aufweisen. Bei einem geschlossenen Fonds sammelt die Fondsgesellschaft eine bestimmte Summe, bei Erreichen des Ziels schließt sie ihn. Das Kapital investiert sie überschaubar, häufig in ein großes Bürogebäude, in ein Einkaufscenter oder ähnliches. Eine Risikostreuung existiert bei diesen Fonds nicht. Zudem können Sie die Fondsanteile während der langen Laufzeit von zehn Jahren und deutlich mehr nicht an der Börse verkaufen, Sie binden sich lange.

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Mit einem offenen Immobilienfonds meiden Sie diese Problematiken. Diese Fonds kennen keine Obergrenze, sie sammeln durchgehend Kapital. Sie können die Anteile jederzeit an der Börse kaufen und verkaufen, Sie bleiben flexibel. Das Kapital investiert die Gesellschaft in vielfältige Objekte, sie realisiert die empfehlenswerte Risikoverteilung. Ein weiterer Pluspunkt sind die niedrigen Mindestanlagesummen, bei einem Einmalkauf liegt er beim geringen Wert eines Fondsanteils. Bei einem Sparplan beträgt die monatliche Mindestsumme rund 25 bis 50 Euro.

Anlagepolitik der Immobilienfonds als wichtiges Kriterium

Prüfen Sie bei Immobilienfonds den Anlagehorizont. Die Entwicklung von Immobilienmärkten unterscheidet sich, zum Beispiel zwischen verschiedenen Ländern. In den USA und Spanien lösten Krisen an den Immobilienmärkten die katastrophale Bankenkrise aus. Unter anderem der deutsche Immobilienmarkt gilt dagegen als sicher. Vorsicht sollten Sie bei exotischen Immobilieninvestments in Entwicklungsländern walten lassen. Entscheiden Sie sich am besten für Immobilienfonds, die in wirtschaftlich stabilen Staaten investieren und verschiedene Anlagearten wie Gewerbeimmobilien und Mietshäuser kombinieren.



In Immobilien anlegen: Mit einem guten Onlinebroker die Kosten reduzieren

Die Anlage in Immobilienfonds, oder Aktien von Immobiliengesellschaften setzt ein Depot bei einem Online- oder Aktienbroker voraus. Wählen Sie auch Ihren Onlinebroker mit Bedacht. Vergleichen Sie die Konditionen und Leistungen der zahlreichen Aktien Broker. Gute Broker verzichten auf Depotgebühren und bieten Ihnen den Erwerb von Fondsanteilen mit rabattierten Ausgabeaufschlägen an. Zusätzlich überzeugen sie mit preiswerten Fondssparplänen: Für ausgewählte Fonds verlangen Top-Broker geringe Ausgabeaufschläge oder attraktive Pauschalpreise. Eine weitere Gebührenfalle sind bei einigen Brokern unter anderem Negativzinsen für nicht investiertes Kapital. Begutachten Sie die Konditionen weiterer Finanzprodukte wie für Aktien, wenn Sie das Depot umfassend für Ihre gesamte Vermögensanlage nutzen möchten.

Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch ekapol sirachainan
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