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Immobilienmarkt: Transaktionen weiter auf Rekordniveau

Redaktion 23. August 2019
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Die Investitionen auf dem Immobilienmarkt steigen weiter. Wie der Immobilienverband Deutschland (IVD) in einer Pressemitteilung erklärte, sind im vergangenen Jahr hochgerechnet 272 Milliarden Euro in Immobilien geflossen. Das seien 7,1 Prozent mehr als noch im Jahr 2017. Für das Jahr 2020 erwartet der IVD, dass die Investitionen auf dem Immobilienmarkt die Grenze von 300 Milliarden Euro übersteigen.




Deutschland hat einen guten Ruf in der Immobilienbranche

Im vergangenen Jahr lagen die Umsatzzuwächse noch bei 5,6 Prozent. Im Jahr 2016 lag die Steigerungsrate bei 9,6 Prozent. Dennoch ist laut IDV keinerlei Anzeichen für einen Trend zur umkehrenden Dynamik zu erkennen. Denn die jährlichen Schwankungen seien mit langfristigen Investitionszyklen zu erklären. Im Jahr 2020 erwartet der IDV, dass die Schallmauer von 300 Milliarden Euro durchbrochen wird, wenn die Rahmenbedingungen von Politik und Ökonomik sich nicht verändern. Die Hochrechnung wird auf Basis des vom Bundesministerium für Finanzen erhobenen Grunderwerbssteueraufkommens berechnet.

„Der deutsche Immobilienmarkt boomt weiterhin. Unter Investoren gilt Deutschland zu Recht als einer der sichersten Investitionsstandorte. Dieses Vertrauen zahlt sich aus“, kommentiert IVD-Präsident Jürgen Michael Schick in der Pressemitteilung die Zahlen. Aber gleichzeitig warnt er auch: Der gute Ruf von Deutschland würde derzeit aufs Spiel gesetzt werden. Denn Debatten um Enteignungen und Mietendecken bezeichnet er als „Gift für den Transaktionsmarkt.“

Höchste Umsatzanstiege gibt es Thüringen und in Hamburg

Die schwächsten Transaktionsumsätze sind in Bremen und Sachsen gewesen, während Thüringen mit Abstand das höchste Umsatzwachstum vorweisen kann. Hier stieg das Volumen der Transaktionen auf dem Immobilienmarkt um 37,8 Prozent. Im vergangenen Jahr flossen demnach in diesem Bundesland 3,1 Milliarden in Immobilien. Im Vorjahr waren die Transaktionsumsätze in Thüringen wegen einer Grunderwerbssteuererhöhung sogar zurückgegangen.

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Ebenfalls zweistellige Zuwachsrate kann auch Hamburg vorweisen. Hier stieg das Transaktionsvolumen um 24,4 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro, gefolgt von Hessen (plus 12,4 Prozent auf 26,0 Milliarden Euro) und Sachsen-Anhalt (plus 11,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro). In Baden-Württemberg wurde mit einem Plus von 9,7 Prozent auf 38,4 Milliarden Euro nur knapp die zweistellige Anstiegsrate verfehlt.




Lediglich Bremen und Sachsen müssen einen Umsatzrückgang verkraften. Im Bremen fiel das Umsatzvolumen auf dem Immobilienmarkt um 17,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. In Sachen betrugt der Rückgang 3,2 Prozent. Hier wurden 9,7 Milliarden Euro im vergangenen Jahr umgesetzt. Eine Stagnation ist in Rheinland-Pfalz zu entdecken.

Jeder Fünfte investiert in Immobilien in Bayern

Wie auch schon in den Vorjahren sind die höchsten Umsätze in den Bundesländern mit der meisten Fläche zu finden. So liegt Bayern unangefochten vorn und zeigt mit 54,6 Milliarden Euro Umsatz, dass fast jeder fünfte Immobilieninvestor sein Geld in das Bundesland im Süden steckt. Hier lag der Anstieg der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr bei 7 Prozent.

An zweiter Stelle liegt mit 50,4 Milliarden Euro das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Hier wuchsen die Umsätze um 5,6 Prozent. Baden-Württemberg folgt mit 38,4 Milliarden Euro auf dem dritten Platz. Rund die Hälfte der gesamten deutschen Transaktionen auf dem Immobilienmarkt sind in diesen drei Bundesländern zu finden.

Zusammenfassung

Ein Trend zu weniger Immobilieninvestitionen ist in Deutschland nicht zu erkennen, urteilt der IDV über die aktuellen Umsatzzahlen der Branche. Für 2018 hat der Verband hochgerechnet, dass das Transaktionsvolumen erneut um 7,1 Prozent gestiegen ist. Insgesamt 272 Milliarden Euro flossen im vergangenen Jahr in Immobilien.

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Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch bluebay
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