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Matratzen und vieles mehr: Tipps zur Einrichtung des Schlafzimmers

Wohnungsmarkt24 13. April 2019

Gehören eine oder zwei Matratzen in ein Doppelbett? An dieser Frage sind schon ganze Ehen gescheitert. Dabei gibt es auf diese Frage nur eine Antwort. Wir geben Tipps zum idealen Ambiente im Schlafzimmer und räumen mit Unklarheiten auf.



Die Größe eines Schlafzimmers

Die Größe eines Schlafzimmers hängt natürlich von den Abmessungen der Räumlichkeiten im Allgemeinen ab. Doch Einrichtungsexperten wissen, dass ein Zimmer erst ab einer Größe von zehn Quadratmetern als vollständiger Raum betrachtet wird. Dieses Prinzip gilt auch für Schlafzimmer, die mit kühleren Farbtönen wie Blau noch größer wirken. Besonders gut zur Geltung kommen die Farbtöne im Zusammenspiel mit warmen Holztönen. Wer der Ansicht ist, dass eine angenehm beruhigende Atmosphäre in einem nur mit Bett eingerichteten Zimmer eintritt, irrt sich nach der Ansicht professioneller Einrichter gewaltig. Vielmehr ist es wichtig, dass Bodenbeläge, der Putz und die Fußleisten perfekt aufeinander abgestimmt sind. Kissen, Vorhänge aus schönen Stoffen oder Teppiche – all diese Accessoires verzaubern den Raum in ein Schlafzimmer mit Wohlfühlflair. Übrigens ist das Bett am besten positioniert, wenn von der Schlafgelegenheit der Blick in Richtung Tür ermöglicht wird. Wer Durchzug vermeiden möchte, sollte darauf achten, das Bett nicht zwischen Fenster und Tür zu stellen.

Die Frage aller Fragen: gehören ein oder zwei Matratzen ins Bett?

Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort. Wer entspannt schlafen und gut erholt in den Tag starten möchte, sollte in Doppelbetten unbedingt zwei Matratzen auslegen. Damit sich zwischen den Schlafgelegenheiten keine Ritze bildet, sind sogenannte Matratzenkeile im Handel erhältlich. Wer das Wohlgefühl zusätzlich steigern möchte, legt eventuell noch einen Kingsize-Topper darauf. Die Suche nach einer guten Matratze ist gar nicht so einfach. Matratzenhersteller wie eine anerkannte Betten-Manufaktur achten darauf, dass die Auflagen Feuchtigkeit regulieren. Diese Eigenschaft ist besonders wichtig, da Menschen während des Schlafs in jeder Nacht etwa einen halben Liter an Schweiß verlieren. Zugleich ist eine hochwertige Matratze in der Lage, den Rückenbereich zu entspannen, indem Beine und Taille gestützt werden und die Schulter- und Beckenpartie leicht nachgeben.




Verschiedene Matratzentypen sind mit unterschiedlichen Plus- und Minuspunkten verbunden. So zeichnen sich Federkernmatratzen zwar durch eine hohe Luftdurchlässigkeit aus, sind im Gegensatz allerdings nur wenig wärmeisolierend. Im Gegensatz dazu verbreitet Kaltschaum zwar eine angenehme Wärme, befördert jedoch wenig Feuchtigkeit vom Körper weg. Latex überzeugt mit einer hohen Punktelastizität, kann aufgrund des hohen Gewichts allerdings nur unter schwerer Anstrengung gewendet werden. Die Frage nach der passenden Matratze muss deshalb jeder für sich selbst beantworten. Im Zweifelsfall ist es sogar sinnvoll, bei Nichtgefallen von seinem Rückgaberecht Gebrauch zu machen.

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Schränke: ein No-Go im Schlafzimmer?

Eigentlich raten Einrichtungsspezialisten dazu, Schränke aus dem Schlafzimmer zu eliminieren. Ist das allerdings nicht möglich, können die Schränke – ähnlich wie bei einem Raumteiler – in der Mitte des Zimmers aufgestellt werden. Grenzen die Rückwand des Schranks und das Kopfteil des Betts aneinander, bildet sich ein eigener Ankleidebereich heraus. Alternativ kommen Einbauschränke in Betracht, die eher als architektonische Farbtupfer, anstatt als Möbel betrachtet werden.

Boxspringbetten

Boxspringbetten: diese Art des Bettes ist für jedermann erschwinglich geworden…

Ist ein Boxspringbett eine gute Lösung?

Ob ein Boxspringbett für jeden Einzelnen in Betracht kommt, ist in erster Linie eine Frage der Gestaltung. Hierzulande erleben die Betten mit Unterfederung, einem mit Stoff aufgewerteten Holzrahmen sowie einer Obermatratze einen wahren Boom, der auf der großen Beliebtheit sogenannter Designhotels basiert. Für lange Zeit wurden Boxspringbetten als regelrechter Luxus betrachtet, der Käufer ein halbes Vermögen kostete. Doch seit die Betten in Möbeldiscountern Einzug gehalten haben, ist diese Art des Betts für jedermann erschwinglich. Da die Liegehöhen der Betten zumeist mindestens 70 Zentimeter betragen, finden Senioren an diesen Schlafgelegenheiten großen Gefallen. Besonders praktisch sind die Bettenmodelle, wenn sich diese auf gleicher Höhe mit einem Fenster befinden. Denn dann spricht nichts dagegen, es sich auf der Kuscheloase gemütlich zu machen und den Blick nach draußen schweifen zu lassen. Dadurch kommt eine Wohlfühlatmosphäre auf, die in keinem Schlafzimmer fehlen darf.



Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch Interior Design
Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch Edvard Nalbantjan
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