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Nord- und Ostseeküste: Extreme Preissteigerungen für Ferienwohnungen erwartet

Wohnungsmarkt24 26. April 2018

Von einem eigenen Ferienhäuschen an der Ost- oder Nordsee träumen immer mehr Menschen. Kein Wunder also, dass die Preise für Ferienimmobilien an den Küsten Deutschlands schon seit Jahren deutlich in die Höhe klettern. Die Anzahl der Deutschen, die ihren Urlaub an der heimischen Küste verbringen möchten, steigt jährlich. Viele von ihnen ziehen sogar in Erwägung, an ihrem Lieblingsort einen Zweitwohnsitz oder ein eigenes Feriendomizil zu kaufen. Deshalb sind die Standardpreise für Ferienobjekte in den letzten drei Jahren durchschnittlich um je fünf Prozent im Jahr nach oben geklettert. Ein aktueller Marktbericht zeigt, dass dieser Trend auch in Zukunft nicht abbrechen wird, denn Ferienobjekte an Deutschlands Küsten bleiben gefragt. Weitere extreme Preissteigerungen sind insbesondere auf einer der Nordseeinseln zu erwarten.

Preise für Ferienwohnungen steigen weiter stark an

Nach der Einschätzung eines Marktberichts werden die Preise für Eigentumswohnungen an der Nordsee- und Ostseeküste weiter in die Höhe steigen. Im Gegensatz dazu haben sich die Kaufpreise für Ferienhäuser zunächst stabilisiert. Sie befinden sich zwar auf einem hohen Niveau, allerdings müsse dem Marktbericht zufolge nur noch vereinzelt mit Zuwächsen gerechnet werden. Für den Marktbericht wurden insgesamt 24 Standorte an der Küste, am Bodensee und in den Alpen analysiert.



Die ausgerufenen Preise sind in Sylt am höchsten

Sylt – hier sind die Preise nach wie vor am höchsten

Auf Sylt sind die Preise nach wie vor am höchsten, insbesondere wenn es sich um Luxushäuser mit gehobener Ausstattung und unverbaubarem Blick handelt. Der Spitzenwert des Vorjahresquartals wurde im ersten Quartal 2018 mit 17 Millionen Euro für eine Ferienimmobilie noch einmal um eine halbe Million Euro überschritten. Diese ausgerufenen Preise sind durchaus realistisch und können am Markt auch erzielt werden. So wurde im Jahr 2017 beispielsweise eine Immobilie für etwa 20 Millionen Euro verkauft.

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Auch in anderen Regionen klettern die Preise in die Höhe

Der geforderte Spitzenpreis hat sich auf der nordfriesischen Insel Amrum ebenfalls stark erhöht: Er kletterte auf 3,75 Millionen Euro und verdoppelte sich somit. Die Preise für Top-Häuser zogen zudem im Timmendorfer Strand an der Ostsee auf bis zu 3,7 Millionen Euro an. Lediglich auf den Inseln Usedom und Norderney blieben die Preise mit 4,5 Millionen und 5 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau. Auch auf Fischland-Darß-Zingst ist der Preis für sehr gute Lagen ungefähr konstant geblieben. Er variiert zwischen 850.000 und 2 Millionen Euro. Auf Fehmarn liegt das teuerste Objekt mit 750.000 Euro sogar leicht unter dem Niveau des Vorjahres.



Ein Anstieg ist in der Wesermarsch zu verzeichnen

In den letzten drei Jahren gab es zudem im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch einen großen Preisanstieg. Er lag im Durchschnitt bei 15 Prozent im Jahr. Immobilienexperten kommen zu dem Schluss, dass steigende Immobilienpreise längst kein alleiniges Problem in den wirtschaftsstarken Metropolen sein. Auch und gerade bei Ferienimmobilien seien derartige Anstiege zu verzeichnen. Für Kaufinteressenten bedeute das, dass sie noch stärker auf die Lage, die Infrastruktur, die Vermietbarkeit und die Ausstattung der Immobilien achten müssen.

Zusammenfassung

Für Ferienwohnungen werden weiterhin starke Preissteigerungen erwartet – gerade an der Nord- und Ostsee. Schon seit Jahren klettern die Kaufpreise gerade auf den Nordseeinseln kontinuierlich nach oben.



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