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Finanzierung Hamburg Häuser

Rekordzuwachs an Wohnraum für Immobilienkäufer und Mieter in Hamburg – Preise steigen dennoch weiter

Redaktion 8. Juni 2021
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Großstädte haben aufgrund anhaltend starker Nachfrage mit einem Mangel an Wohnraum zu kämpfen, der sowohl Käufer als auch Mieter von Immobilien trifft. Hamburg wirkt diesem Trend mit einer zügigen Entwicklung von Miet- und Eigentumswohnungen in der Hansestadt entgegen, wodurch sich der Wohnungsmarkt entspannen soll.

Im vergangenen Jahr konnte durch die Maßnahmen des Senates eine Rekordzahl an neuen Wohneinheiten fertiggestellt werden, die für Haushalte aller Einkommensklassen zur Verfügung stehen. Aber wie haben sich die Immobilienpreise wirklich entwickelt und können sich Käufer mit normalem Einkommen noch eine Wohnung in der Hansestadt leisten?

Wie unterscheidet sich die Wohnungsbaupolitik von Hamburg gegenüber anderen Großstädten?

Im Vergleich zu Berlin setzt Hamburg bereits seit 2011 vorrangig auf einen rasanten Neubau von Wohnungen, um den gestiegenen Bedarf decken zu können. So wird weniger Wert auf Einschränkungen für Vermieter gelegt und stattdessen Anreize für die Entwicklung von neuen Immobilien geschaffen. Die Genehmigung von 10.000 zusätzlichen Wohnungen jährlich ist das Ziel des Hamburger Senates, das 2020 zur Fertigstellung von mehr als 11.000 neuen Einheiten für Käufer und Mieter von Immobilien geführt hat.

So konnte die Bürokratie für die Genehmigung von Neubauten auf ein Minimum reduziert werden, was die Bauzeiten für Immobilien stark verringert hat. Einkommensschwache Mieter wurden vom Senat dabei nicht vergessen, sodass etwa ein Drittel der geplanten Wohnungen für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen gefördert wird.

Ausreichend Wohnraum soll die Immobilienpreise entlasten

Das Konzept der Hansestadt basiert auf der Annahme, dass die hohe Nachfrage nach Wohnraum in großen Städten nur durch neue Wohnungen selbst befriedigt werden kann. Eine strenge Mietpolitik, wie sie in Berlin zum Einsatz kommt, hat hingegen nur eingeschränkten Einfluss und kann langfristig das Problem des Wohnungsmangels nicht lösen.

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Fraglich ist allerdings, wie lange es für die Hansestadt möglich ist, jedes Jahr mehr als 10.000 Wohneinheiten zu genehmigen. Aufgrund der begrenzten Fläche des Stadtstaates gibt es bereits jetzt Kritik von Umweltverbänden, die Bedenken vor Auswirkungen auf die Natur haben.

Preise für Wohnungen und Häuser steigen dennoch weiter

Auch die Rekordzahl an fertiggestellten Wohneinheiten kann die Preise in Hamburg nicht bremsen, die für Wohnungen um knapp 12 Prozent im letzten Jahr gestiegen sind. Im Jahr davor stiegen die Preise für Eigentumswohnungen lediglich um 8 Prozent, sodass auch die kontinuierlichen Bemühungen des Hamburger Senates den Anstieg der Immobilienwerte nicht stoppen kann.

Der Zuzug in große Städte ist ungebremst und selbst ausführliche Planungsprojekte wie in der Hansestadt können den Wohnungsmangel lediglich verringern, aber nicht komplett beheben. Während für Mieter durch Förderungen weiterhin bezahlbare Wohnungen in Hamburg möglich sind, müssen Käufer hingegen für das Eigenheim allein aufkommen.

Immobilien für Käufer in Hamburg noch bezahlbar?

Auch mit dem zusätzlichen Wohnraum ist der Immobilienmarkt stark umkämpft und ungefähr ein Drittel der jährlich gebauten Wohnungen sind für Haushalte mit niedrigen Einkommen reserviert. Deshalb haben es Käufer in der Großstadt weiterhin nicht einfach und müssen schnell sein, um die eigenen vier Wände zu finden. Wichtig ist dazu vor allem die richtige Finanzierung, die die finanziellen Möglichkeiten nicht überlastet und bei den Verkäufern für Vertrauen sorgt. Dafür bietet zum Beispiel die Hamburger Sparkasse eine geklärte Finanzierung im Vorhinein an, die Ihre Bonität für den Haus- oder Wohnungskauf bestätigt.

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Angesichts von großer Konkurrenz um das perfekte Eigenheim kann ein Kauf so deutlich schneller abgewickelt werden und Ihre Finanzierung für das Objekt steht bereits. Auch bei der Suche nach verfügbaren Immobilien kann ein lokaler Partner wie die Haspa hilfreich sein, denn über eine umfangreiche Datenbank sind dort zahlreiche Wohneinheiten gelistet. Mit den Beratern können Sie außerhalb der bekannten Viertel suchen und einen Blick auf die angrenzenden Regionen oder Landkreise werfen. So können sich auch Haushalte ohne Top-Einkommen in oder um die Hansestadt noch den Kauf einer Immobilie leisten und in die eigenen vier Wände einziehen.

 

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