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Smart Home: Innovationen beim Wohnen

Wohnungsmarkt24 23. Januar 2020
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Wie bei allen neuen Trends gibt es auch beim Smart Home Kritiker und Fans. Einige Deutsche sind dem Trend gegenüber negativ eingestellt, weil sie die totale Überwachung befürchten. Technikaffine hingegen schätzen die Erleichterung, die intelligente Geräte in den Alltag bringen. Man muss ja für den Anfang nicht gleich das ganze Haus in ein Smart Home umwandeln. Viele Deutsche steuern zum Beispiel schon die Beleuchtung mit smarten Geräten. In 6,1 Millionen Haushalten haben sie bereits Einzug gehalten. Laut Prognosen sollen bis 2023 in 13,5 Millionen Haushalten smarte Helfer zu finden sein.

Ein Smart Home hat viele Gesichter

Kühlschränke, Geschirrspüler, Rollläden kommunizieren untereinander, die Waschmaschine erkennt wie schmutzig die Wäsche ist? Das ist längst keine Vision aus einem Science-Fiction Roman mehr. Vielmehr sind viele dieser technischen Errungenschaften bereits Realität geworden. Doch soweit, dass der Kühlschrank alleine Einkäufe im Onlineshop beordert, ist man noch nicht. Generell lässt sich sagen, dass jeder Hausbewohner selbst entscheidet, wie „smart“ man seine eigenen vier Wände gestalten möchte.




Beim Smart Home handelt es sich um vernetzte elektronische Geräte. Durch diese Technik wird die Steuerung von Prozessen und Abläufen im Haushalt erleichtert. Hier einige Beispiele für Smart Home Funktionen:

  • Smarte Waschmaschinen erkennen den Verschmutzungsgrad der Wäsche und wählen dementsprechend das Programm aus. Darüber hinaus reguliert sie die Menge des Waschmittels. Daher wird immer nur die minimal notwendige Menge an Waschmittel verwendet, was sowohl die Umwelt als auch das Haushaltsbudget schont. Über eine App meldet das Gerät an das Smartphone, wenn der Waschgang beendet ist.
  • In einem Smart Home ist es auch möglich die Heizung intelligent steuern zu lassen. Ist niemand zu Hause, wird die Temperatur automatisch gesenkt. Dadurch reduzieren sich die Heizkosten signifikant und man leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz
  • Smart lässt sich auch die Beleuchtung steuern. So ist es möglich, über das Smartphone das Licht einzuschalten, selbst wenn man abends lange arbeiten muss. Das ist für die Einbruchsprävention besonders wichtig.
  • Wer Haustiere zu Hause hat, kann über Webcams auch an der Arbeitsstelle prüfen, was Hund und Katze zu Hause treiben. Ein Blick auf das Smartphone genügt und man weiß was gerade vor sich geht. Außerdem ist es möglich, Überwachungskameras, die vor dem Haus platziert sind, über das Smartphone anzusprechen
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Doch auch ungeliebte Hausarbeiten nimmt ein Smart Home ab: Unter anderem ist es bereits möglich, mittels Smartphone von unterwegs den Saugrobotor zu starten. Das intelligente Gerät erkennt mittels Sensoren im Weg liegende Gegenstände und weicht aus. Nach ähnlichem Prinzip arbeitet der Rasenroboter, der die Gartenpflege übernimmt.

Auch moderne Eingangstüren können smart sein

Zu einem sicheren und modernen Eigenheim gehören passende Eingangstüren dazu. Immerhin handelt es sich bei der Haustüre um ein wichtiges Element an der Fassade. Sie trennt den Außenbereich von den Privaträumen, die als Rückzugsort dienen. Eine Eingangstüre ist sozusagen die Visitenkarte zu den eigenen vier Wänden. Sie soll jedoch nicht nur den optischen Ansprüchen der Hausbesitzer entsprechen, vielmehr dient sich auch als Einbruchschutz. Moderne Eingangstüren sind mit massiven Türblättern und Beschlägen ausgestattet und sind mit Mehrfachverriegelungen versehen.




Wer seine Eingangstüre smart öffnen möchte, entscheidet sich für ein Modell, das nicht mehr mit einem traditionellen Schlüssel versperrbar ist. Smart sind zum Beispiel Modelle, die sich mittels Fingerabdrucks öffnen lassen. Nachdem die Türe im Haus montiert wird, geben alle zum Zutritt Befugten ihren Fingerabdruck in das System ein. Da dieser einzigartig ist, kommt es kaum zu Manipulationen. Außerdem ist es bereits möglich, das Smartphone als Schlüssel einzusetzen. Wer sich für eine smarte Eingangstüre entscheidet, erteilt zum Beispiel über das Gerät Handwerkern Zutrittsberechtigungen. Es ist auch möglich, von unterwegs zu prüfen wer sich bereits im Haus befindet. Somit haben Eltern eine gewisse Kontrolle, ob die Kinder tatsächlich nach der Schule sofort in Haus oder Wohnung zurückkehren.

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Fazit

Obwohl ein Smart Home viele Vorteile bringt, kann sich nicht jeder damit anfreunden. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, wie viel intelligente Technik man in sein eigenes Zuhause bringt. Saug- und Mähroboter leisten wertvolle Dienste bei der Hausarbeit, außerdem lassen sich Lichter automatisch einschalten oder dimmen. Selbst smarte Haustüren mit intelligenten Schlössern sind längst keine Utopie mehr. Smarte Technik kann bei sinnvollem Einsatz merkbar zum Klimaschutz beitragen: Wird die Heizung während der Nachstunden und bei Abwesenheit der Bewohner gedrosselt, macht sich die Ersparnis bald auf der Energiekostenabrechnung bemerkbar.

Fotoquelle: www.shutterstock.com/de durch Loocid
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