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Einrichten Ratgeber

Tipps zur Badezimmereinrichtung: Informationen zu Materialien, Qualität und Funktionalität

Wohnungsmarkt24 26. Februar 2020
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Das Badezimmer sollte ein Ort zum Wohlfühlen sein und den Alltag mit Funktionalität erleichtern. In der Realität sieht es oft anders aus. Vielerorts mangelt es an Ambiente, Stauraum und Ordnung. Nachfolgend praktische Einrichtungstipps für einen behaglichen Gesamteindruck.

Ansprüche an hochwertige Badmöbel

Badezimmermöbel müssen aus robusten Materialien gefertigt sein, die mit den feuchten Bedingungen zurechtkommen. Spritzwasser und eine hohe Luftfeuchtigkeit dürfen keine Probleme verursachen. Da Schränke und Schubladen täglich mehrmals benutzt werden, sind Stabilität und eine sorgfältige Verarbeitung entscheidend. Strapazierfähige Schraubverbindungen, saubere Kanten und ausreichend Materialstärke sind vorteilhaft. Auch Kleinigkeiten wie Einlegeböden in Badschränken oder Rückwände sind zu prüfen. Bei minderwertigem Mobiliar handelt es sich hierbei oft um Schwachstellen, die ungenügend befestigt sind.

Gleichermaßen wichtig, sind pflegeleichte Oberflächen. Da im Bad durch die Verwendung von Handtüchern reichlich Staub anfällt, sollten sich Badmöbel leicht abwischen lassen. Hochglanzfronten sind schick, allerdings muss gewährleistet sein, dass nicht jeder Fingerabdruck direkt erkennbar ist. Ansonsten verwandeln sich die Möbel schnell in unansehnliche Einrichtungsstücke die ständige Reinigung erfordern. Bei Stautraum gilt: Im Zweifel mehr einplanen! Ein Mangel an Aufbewahrungsmöglichkeiten fördert Unordnung und ist zu meiden. Neben Badschränken mit Schranktüren sind Systeme mit Auszügen praktisch, weil sie sich von oben gut überblicken lassen und Kleinigkeiten schnell griffbereit sind. Boxen, Körbe und flexible Trennsysteme erleichtern das Sortieren diverser Utensilien.




Tipp: Sollen Badmöbel aufgehängt werden, ist solides Befestigungsmaterial ein Muss. Es sollte im Angebot enthalten sein. Bei Hoch- und Midi-Schränken ist eine Fixierung an Wänden sinnvoll. Die Wandmontage beugt Unfällen durch kippende Möbel vor.

Inspirationen durch E-Commerce und Ausstellungen

Dank Widerrufsrecht sind die Risiken für Verbraucher beim Möbelkauf über das Internet inzwischen gering. Wie im stationären Handel haben Käufer die Gelegenheit das Mobiliar in Ruhe zu prüfen. Was im Einzelhandel in Ladengeschäften erfolgt, gelingt dank Lieferung komfortabel in den eigenen vier Wänden. Zudem ist die Auswahl online wesentlich größer als in Möbelhäusern. Shops, Möbel und Preise sind bequem vergleichbar. Im Möbelonlineshop eines Handelsunternehmens mit Sitz im Hochsauerland lässt sich ein komplettes Badmöbel Set online kaufen und anhand der beispielhaften Interieur-Fotos funktional arrangieren. Die Angebote unterscheiden sich sowohl hinsichtlich Stilrichtung als auch Größe und Umfang. Onlineshops wie diese sind eine hervorragende Möglichkeit, um sich inspirieren zu lassen und das Traumbad schrittweise zusammenzustellen. Insbesondere Bilder moderner Badlandschaften, die Bodenfliesen, Wandgestaltung und Mobiliar harmonisch in Einklang bringen, sind bei der Planung nützlich.

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Auch Messen und Badausstellungen sind hervorragend geeignet, um Anregungen zu finden und sich über Materialien, Farbtrends und moderne Extras bei sanitären Installationen schlau zu machen. Sanitärbetriebe und Installateure arbeiten mit ausgewählten Großhändlern zusammen, weshalb es sich lohnt nach entsprechenden Ausstellungen zu fragen.

Materialien und Funktionen

Wird ein natürlicher Look bevorzugt, sind unter anderem Badezimmermöbel aus Bambus empfehlenswert. Das nachhaltige Material entlastet durch sein schnelles Wachstum das Ökosystem und bringt hervorragende Eigenschaften für Feuchträume mit sich:

  • es ist formstabil
  • benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit
  • wirkt feuchtigkeitsregulierend
  • ist zug- und druckbelastbar
  • pflegeleicht
  • langlebig

Sogar als Bodenbelag ist es eine ausgezeichnete Wahl für Bäder. Bambusparkett begeistert mit einem angenehm warmen Laufgefühl, sieht überaus ästhetisch aus und ist im Vergleich zu Holzsorten wie Buche oder Eiche härter. Allerdings muss beim Kauf auf eine stabile Trägerschicht geachtet werden. Ansonsten leidet die Langlebigkeit. Bambusparkett lässt sich von Heimwerkern als Fertigparkett selbst verlegen. Klicksysteme machen es möglich. Der Untergrund ist fugenlos und sofort begehbar.



Weitere Materialvorschläge für Bäder:

    • Das farbechte, robuste Acryl weist porenfreie Oberflächen auf, die sich spielend reinigen lassen. Es wird für Badewannen und Mobiliar eingesetzt und ist aufgrund des dezenten Glanzes überaus gefragt.
    • Keramische Oberflächen sind zwar weniger pflegeleicht als Acryl. Dennoch ist Keramik beliebt, weil es Stabilität gewährleistet, eine attraktive Optik mit sich bringt und mit Holzoberflächen eine geschmackvolle Symbiose eingeht.
  • Bei Armaturen geht die Auswahl längst über die klassisch verchromten Produkte hinaus. Statt Hochglanz bieten Alternativen inzwischen matte Oberflächen mit raffinierter Haptik. Auch farblich hat sich viel verändert: Armaturen in Roségold, Schwarz oder rauchigem Grau bringen originelle Abwechslung. Als Beispiel dient Hersteller Grohe, der mit dem Produkt Allure Brilliant in der Farbe „hard graphite gebürstet“ ein unverwechselbares Angebot entwickelt hat.
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Kleine Bäder optisch vergrößern

Um Räume mit beengten Platzverhältnissen größer wirken zu lassen, braucht es helle Farben und möglichst viel Licht. Zudem sollten Wandfliesen sparsam und nicht bis unter die Decke verlegt werden. Kleine Bäder mit freier Wandfläche in hellen Nuancen wirken geräumiger. Insbesondere im Bereich von WC und Waschbecken sind Fliesen bis zur Zimmerdecke unnötig.

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Bilder; KrysMantovani, Pexels; pixabay.com
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