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Immobilienmarkt

Wohneigentum als Altersvorsorge: So lohnt sich der Immobilienkauf

Wohnungsmarkt24 22. Oktober 2019
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Immobilien gelten für viele Verbraucher als Nonplusultra der privaten Altersvorsorge. Wer im Alter selbst darin lebt, wohnt mietfrei. Und wer dauerhaft vermietet, sichert sich ein festes monatliches Einkommen neben der Rente. Bei Wertsteigerung ist zudem ein gewinnbringender Verkauf möglich. Allerdings muss nicht nur in finanzieller Hinsicht alles stimmen, damit der Kauf einer Immobilie ein sorgenfreies Leben im Alter ermöglicht.

Die Lage ist das A und O

Eine attraktive Wohnlage ist für Werterhalt und -steigerung einer Immobilie entscheidend, für einen späteren Wiederverkauf genauso wichtig wie für die lukrative Vermietung. Bürgerliche Vororte der großen Metropolen gelten traditionell als gute Lage für Immobilien. In Teilen des Ruhrgebiets und Ostdeutschlands lohnt sich der Erwerb von Wohneigentum dagegen weniger.




Zu einem geeigneten Standort gehören zudem eine ruhige Umgebung, gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und ans Verkehrsnetz sowie Schulen, medizinische Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.

Keine gelungene Finanzierung ohne gute Beratung

Zurzeit steigen die Preise für Immobilien rasant an, vor allem in den Metropolen. In Berlin zum Beispiel kostet ein Quadratmeter Neubauwohnung laut „Tagesspiegel“ aktuell etwa 5.800 Euro. Wer eine solche Immobilie als Kapitalanlage nutzen möchte, muss sicherstellen, dass die dauerhaft zu erwartenden Mieteinnahmen für eine entsprechend hohe Rendite sorgen – denn nur dann lohnt sich die Investition.

Spätestens hier zeigt sich: Wer als Käufer kein Immobilienexperte ist, kann bei der Finanzierung und Umsetzung externen Rat gut gebrauchen. Für die Bewertung zum Verkauf stehender Objekte gibt es Gutachter, und für die Umsetzung eines Bausparvertrags in Eigenkapital aus Beton und Stein stehen die Berater der Bausparkassen zur Verfügung.

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Für Käufer bieten neben Banken und Sparkassen auch Finanzberatungsfirmen wie die tecis Finanzdienstleistungen AG, die DVAG oder die OVB Vermögensberatung AG ihre Beratungsdienstleistungen an. Diese Unternehmen haben oft Anlageimmobilien in ihrem Portfolio, bei denen viel Wert auf Planungssicherheit gelegt wird: tecis beispielsweise achtet bei den Objekten auf Bau-Controlling durch die Sachverständigen von DEKRA und TÜV.



Besondere Bedürfnisse im Alter nicht vergessen

Vor der Entscheidung für eine Immobilie sollten sich Interessenten fragen: Wozu soll die Immobilie dienen? Will der Käufer selbst darin leben, renditeorientiert vermieten oder nach Abzahlung gewinnbringend verkaufen?

Wird das Objekt im Alter selbst bewohnt, ist das mietfreie Wohnen ein großer Vorteil. Allerdings ist zu bedenken, dass auch im Rentenalter noch gewisse Instandhaltungskosten zu stemmen sind. Ein entsprechendes finanzielles Polster ist dafür die Voraussetzung. Barrierefreiheit erleichtert das selbstständige Wohnen im Alter ungemein – am besten ist sie bereits gegeben oder lässt sich später durch leichte bauliche Veränderungen realisieren. Handelt es sich bei der Immobilie um ein Einzelobjekt mit Einliegerwohnung, kann diese später von einer Pflegekraft genutzt werden.



Bildnachweis: Pixabay, 3672932, sabinevanerp
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